Unser Ziel: eine Schweiz aus Beton?
Die Schweiz ist einzigartig. Wälder, Berge, Wiesen und Seen prägen unser Land. Doch dieser Reichtum ist endlich. Nur rund ein Drittel unserer Fläche steht überhaupt zum Leben, Arbeiten und für die landwirtschaftliche Produktion zur Verfügung. Und genau dieser Boden verschwindet – Tag für Tag.

Seit der Einführung der Personenfreizügigkeit im Jahr 2002 ist die ständige Wohnbevölkerung um fast zwei Millionen Menschen gewachsen. In nur 24 Jahren! Das entspricht mehr als viermal der Stadt Zürich. Die Folgen sehen wir überall: Wohnblock an Wohnblock, Beton statt Grün, immer weniger Luft zum Atmen.
Jede Sekunde verschwindet rund ein Quadratmeter Boden unter Asphalt und Beton. In nur neun Jahren wurde eine Fläche verbaut, doppelt so gross wie der Zürichsee! Gleichzeitig schrumpft unser Kulturland dramatisch. Seit dem Jahr 2000 ist die landwirtschaftliche Nutzfläche pro Einwohner um fast einen Viertel zurückgegangen. Heute kann die Schweiz nur noch ca. jede zweite Person selbst ernähren. Wie abhängig wollen wir uns noch machen?
Unsere Bauern sichern unsere Ernährung. Unsere Natur prägt unser Land. Beides steht auf dem Spiel. Wollen wir das wirklich? Wollen wir eine Schweiz ohne Biodiversität, ohne offene Landschaften, ohne Eigenständigkeit? Wollen wir ein zweites Singapur — dicht, grau und fremd?
Oder wollen wir zurück zu dem, was unser Land stark gemacht hat: Verantwortung, Mass halten, Qualität statt Quantität? Wer unsere Schweiz bewahren will, wer Boden, Natur und Ernährungssicherheit ernst nimmt, sagt am 14. Juni Ja zur Nachhaltigkeitsinitiative der SVP.
Fränzi Keiser, SVP Baar

