Zur Abstimmung über die 10-Millionen-Schweiz am 14. Juni
Seit Kurzem wurde in den Medien erneut über die Wohnungsknappheit berichtet und wie diese bekämpft werden kann. Allen voran das Schweizer Fernsehen mit einer fragwürdigen Studie von der Datenerhebung Sotomo.

Darin soll hervorgehen, dass die Wohnungsnot mehrheitlich durch ältere und pensionierte Menschen verursacht wird. Das finde ich eine sehr gefährliche Aussage. Eine Aussage, die ich persönlich als diskriminierend und total unmoralisch erachte. Es kann doch nicht angehen, dass diejenigen, die für ihr Eigenheim ihr Leben lang in der Schweiz gearbeitet haben, nun moralisch und sozialpolitisch an den Pranger gestellt werden.
Es findet eine sehr gefährliche sozialpolitische Spaltung in der Schweiz statt. Einmal mehr wird Jung gegen Alt aufgehetzt. Komischerweise stellt sich kaum jemand die Frage, ob die Wohnungsnot nicht eher von den 80’000 bis 100’000 Einwanderern pro Jahr in die Schweiz hervorgerufen wird. Da sind die «vorübergehend aufgenommenen» 20’000 Asylbewerber noch nicht einmal erwähnt.
Politiker aus dem links-grünen Lager werben nun mit solchen aus meiner Sicht diskriminierenden Aussagen für ihre Wohnungspolitik. Ganz nach dem Motto: «Schmeisst die Alten raus damit Junge Platz haben.» Für die linken Politiker ist nicht die Zuwanderung schuld an der Wohnungsnot, sondern ausgerechnet diejenigen, die jahrelang gearbeitet haben und die Schweiz so aufgebaut haben wie sie heute ist.
Aufgebaut zu einem neutralen, demokratischen Rechtsstaat, in dem das Volk das sagen hat. Leider wird unsere Regierung immer mehr von Politikern unterwandert, die nur ihre Eigeninteressen verfolgen. Darum Ja zur 10-Millionen-Schweiz und Nein zu den neuen EU-Verträgen.
Heiri Kuhn, Oberägeri

