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Zur Abstimmung über die 10-Millionen-Schweiz am 14. Juni

Wer in diesen Wochen durch Europa reist, sieht klar, wohin eine Politik der offenen Türen führt. In Österreich habe ich erlebt, wie viele Einheimische sich in ihrem eigenen Land kaum noch wiedererkennen. Traditionen verschwinden, Identität löst sich auf, und die Politik schaut zu.

Ein Blick nach Spanien zeigt ein ähnliches Bild: Grosszügige Regularisierungen hunderttausender Menschen ohne geregelten Aufenthaltsstatus haben europaweit für Kritik gesorgt. Viele Bürger empfinden solche Schritte als politisch motiviert und als Belastung für die einheimische Bevölkerung.

Solche Entwicklungen dürfen wir in der Schweiz nicht zulassen. Denn auch bei uns geraten die Verhältnisse aus dem Gleichgewicht, besonders im Kanton Zug. Während Schweizer Familien verzweifelt nach bezahlbarem Wohnraum suchen, junge Menschen kaum Chancen auf ein Eigenheim haben und die Infrastruktur längst überlastet ist, werden für neue Asylunterkünfte Millionen bereitgestellt.

Wohnungen in bester Lage, vollständige Kostenübernahme bei Krankenkassen und Sozialleistungen (finanziert), während gleichzeitig behauptet wird, für die 13. AHV-Rente fehle das Geld. Viele Zugerinnen und Zuger fühlen sich übergangen. Die Wohnungsnot ist real, die Mieten steigen, die Züge sind überfüllt, die Strassen verstopft. Und dennoch wird die Zuwanderung kaum gesteuert.

Die linke und Mitte-Politik der letzten Jahre hat es verpasst, klare Prioritäten zugunsten der Bevölkerung zu setzen. Wer diese Missstände anspricht, wird oft sofort in eine Ecke gestellt, dabei geht es schlicht um Verantwortung gegenüber dem eigenen Land. Die Nachhaltigkeitsinitiative setzt hier an. Sie fordert Kontrolle, Begrenzung und eine ehrliche Einschätzung unserer Kapazitäten.

Sie verlangt, dass zuerst jene unterstützt werden, die dieses Land tragen, hier arbeiten, unsere Sprache sprechen und unsere Werte respektieren. Nur so bleibt die Schweiz stabil, sicher und lebenswert. Wer verhindern will, dass die Schweiz dieselben Entwicklungen erlebt wie andere europäische Regionen, muss handeln. Darum sage ich als Zuger klar Ja zur Nachhaltigkeitsinitiative.

Andreas Buntschu, Rotkreuz

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