Die angebliche Gefährdung der Bilateralen
Sobald die Umfragewerte für die 10-Millionen-Initiative steigen, wird sofort wieder die alte Angstkeule der „gefährdeten Bilateralen“ geschwungen.

Die Gegner tun so, als würde am Tag nach einem Ja die Schweizer Wirtschaft zusammenbrechen. Das ist reine Panikmache. Die Initiative verlangt lediglich, dass wir unser Bevölkerungswachstum steuern. Wenn die EU uns deshalb Verträge kündigen will, dann zeigt das nur, wie erpressbar wir uns gemacht haben.
Eine souveräne Nation muss das Recht haben, selbst zu entscheiden, wie viele Menschen auf ihrem Territorium leben können. Wenn wir aus Angst vor Brüssel unsere eigene Lebensqualität und unsere Infrastruktur opfern, haben wir als eigenständiges Land bereits kapituliert.
Ein Ja zur Initiative ist ein längst überfälliges Signal der Selbstbehauptung und der Vernunft. Wir lassen uns nicht erpressen! Die Initiative ist der einzige Weg, um dem Bundesrat einen klaren Auftrag für eine vernünftige Steuerung zu erteilen.
Marcel Keiser, Baar

