Ja zur Nachhaltigkeitsinitiative!
Die Folgen des starken Bevölkerungswachstums sind im Alltag längst spürbar: überfüllte Züge, Staus, steigende Mieten und immer weniger bezahlbarer Wohnraum für Familien und den Mittelstand. Vor rund 20 Jahren lebten etwa 7,2 Millionen Menschen in der Schweiz, heute sind es fast 9 Millionen praktisch ein zusätzlicher Grossraum Zürich innerhalb einer Generation.

Natürlich braucht unsere Wirtschaft Fachkräfte. Aber Wachstum hat Grenzen. Infrastruktur, Wohnungsbau, Schulen und Verkehr können nicht unbegrenzt mitwachsen besonders nicht in einem kleinen Land wie der Schweiz.
Genau das erleben wir heute. Mitarbeitende finden kaum noch Wohnungen nahe ihres Arbeitsplatzes, Pendelzeiten steigen und die Lebensqualität sinkt. Besonders betroffen sind junge Menschen und Familien, die trotz Vollzeitarbeit kaum noch bezahlbaren Wohnraum finden.
Die Nachhaltigkeitsinitiative spricht deshalb ein reales Problem an. Sie fordert keine Abschottung, sondern ein vernünftiges Verhältnis zwischen Bevölkerungswachstum und den tatsächlichen Möglichkeiten unseres Landes.
Kritische Diskussionen über Zuwanderung werden oft vorschnell moralisch bewertet, obwohl viele Menschen die Auswirkungen täglich im Alltag erleben.
Ein Ja zur Nachhaltigkeitsinitiative bedeutet deshalb vor allem eines: dafür zu sorgen, dass die Schweiz auch künftig lebenswert bleibt für Familien, Arbeitnehmer, KMU und die nächste Generation.
Alessia Bischof, Vizepräsidentin SVP Stadt Zug

