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Warum Schweizer unweigerlich aus Ihren Häusern geworfen werden

Diese Aussage habe ich an der zweiten Kantonsratssitzung dieses Jahres gehört. Bei der letzten Sitzung hörten wir den ganzen Tag von Tauschbörsen, WG-Zimmern, Umerziehung der Mieter/Vermieter, günstigem Wohnraum, wie man alte Leute aus den Häusern wirft und wie wir alles falsch machen, ausser die ALG.

Ich dopple nach, was haben Sie das Gefühl was unweigerlich passieren wird mit einem Zersiedelungsverbot und einer immerwährenden massiven Zuwanderung? Genau, es führt dazu, dass Leute die Häuser haben dazu bewegt werden müssen, diese aufzugeben, da man eine Überbauung auf dieses Grundstück pflastern möchte. Oder wenn sie nur noch zu zweit in der ehemaligen Familienwohnung leben, werden sie mit Schuldgefühlen eingedeckt, dass andere diesen Wohnraum doch viel nötiger hätten.

Übrigens falls Sie jetzt empört sind, die Sozialisierung des Wohnmarktes ist ein erklärtes Ziel rotgrüner Kreise und wurde links-medial applaudiert. Jetzt können Sie noch mit dem Argument der massiven Aufzohnung und innerer Verdichtung kommen. Aber wir sehen ja, wie schleppend Baugesuche mit Einsprachen und Rechtsmittel ohne Ende vorankommen. Einfamilienhausquartiere werden somit unweigerlich als erstes verschwinden, dort liegt am meisten Potential. Wenn dieses Potential aufgebraucht ist, geht man dann an die Quadratmeter der Wohnungen.

An einer Sitzung bei der es um Ortsplanung und Aufzohnung ging, habe ich dieses Experiment in die Tat umgesetzt und alle anwesenden Teilnehmer gefragt: «Ihr seid jetzt alle im Alter wo die Kinder ausgezogen sind, wann gebt Ihr Eure Häuser/Wohnungen auf, macht Platz für mehr Leute und zieht in ein Studio?» Dann kommen die typischen Ausflüchte. Fragen Sie sich einmal selbst – sind sie bereit Ihren hart erarbeiteten Komfort abzugeben?

Was wir im Moment in der Wohn- und Migrationspolitik verfolgen führt unweigerlich dazu, dass Schweizer aus Ihren Häusern geworfen werden. Sei es durch Rechtsetzung, Dichtestress oder finanziellem Druck. Gerade deshalb ist ein Ja zur Nachhaltigkeitsinitiative die einzig richtige Antwort um diese falsche Wohn- und Migrationspolitik zu stoppen.

Jeffrey Illi, Hünenberg
Kantonsrat SVP

 

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