Nicht Fremdenfeindlichkeit, sondern Verantwortung
Wer in Zug lebt, spürt das Wachstum jeden Tag: stetig steigende Mieten, dichter Verkehr, volle Züge, immer mehr Verdichtung. Ein grosser Teil dieses Wachstums geht auf die Zuwanderung zurück.

Es ist daher keine Frage von «Fremdenfeindlichkeit», sondern von Verantwortung, ob wir die Entwicklung zur 10-Millionen-Schweiz stoppen wollen. Die Initiative setzt genau hier an: Sie verlangt, dass die Bevölkerung langsamer wächst und die Politik die Zuwanderung wieder spürbar begrenzt. Nur so können Wohnungen bezahlbar bleiben, Infrastruktur und Sozialwerke Schritt halten und unsere einzigartige Landschaft nicht weiter zubetoniert werden.
Zudem braucht Integration Zeit. Wenn die Schweiz zu schnell wächst, leidet der gesellschaftliche Zusammenhalt und es entstehen Spannungen und Parallelgesellschaften. Ein Ja zur Initiative ist für mich ein Ja zu einer nachhaltigen, planbaren Zukunft für unseren Kanton und unser Land.
Pius Eberhard, Baar

