Erziehungsheim für junge Männer aus fremden Kulturen
Was die Bundesräte Jans, Cassis und Pfister im Abstimmungskampf von sich geben, ist einer Landesregierung unwürdig. Es wird gelogen, dass sich die Balken biegen und extreme Angstmacherei betrieben.

Wie unehrlich Gegner auftreten, zeigt sich auch darin, dass Badran (SP), Bäumle (GLP) und Glättli (GP) heute gegen diese Initiative sind, während sie 2012 noch für eine 8-Millionen-Schweiz argumentierten! Die Gegner haben wuchtig und mit vielen Millionen auf die Initiative reagiert, anstatt endlich die exzessive Zuwanderung zu bremsen. Und dazu hatten sie nun zwölf Jahre Zeit.
Das Kettenbriefsystem mit immer mehr Zuwanderern soll nach den Gegnern unbeschränkt weitergehen – bis zum bitteren Ende. Der Staat erhält kurzfristig mehr Steuereinnahmen, aber mit zeitlicher Verzögerung kommen dann die notwendigen und teuren Investitionen in Infrastruktur für die massiv gestiegene Anzahl Bewohner.
Dann reisst es Löcher in die Staatsfinanzen. Zahlreiche Gemeinden in der ganzen Schweiz leiden bereits heute an den explodierenden Asylkosten. Zudem spielen wir Erziehungsheim für junge Männer aus völlig fremden Kulturen, die sich nicht einordnen und nicht arbeiten wollen, sondern Probleme machen.
Die Gegner behaupten, dass die Initiative keine Lösungen präsentiert. Aber sie zwingt Bundesrat und Parlament endlich zu handeln und die Zuwanderung künftig auf ein erträgliches Niveau zu begrenzen. Sollte die Initiative abgelehnt werden, dann wird weder Bundesrat noch Parlament etwas unternehmen, sondern alles weiterlaufen lassen wie bisher – bis das Schweizer Erfolgsmodell kaputt ist und die Schweiz an ihrem Wachstum erstickt.
Die Gegner, die das Problem sehen, aber die Initiative als falsche Lösung ablehnen, müssen sich im Klaren sein, dass sie bei einem Nein verantwortlich sind für das Ende des Erfolgsmodells Schweiz.
Felix Zulauf, Zug

