Wäre es Ihnen lieber, doppelt so viele Steuern zu bezahlen?
Die Zuger Zeitung kritisiert das Verhältnis von Regierungsrat Tännler mit Prof. Schaltegger. Der Kanton Zug kann Tännler ausserordentlich dankbar sein – und dafür verdient er auch eine Ehrung –, denn er hat einen Finanzhaushalt in Schieflage übernommen und mit weitsichtiger Politik zum Erfolg geführt.

Auch hat er vorher schon als Baudirektor Ausserordentliches geleistet. Zug hätte ohne die von Tännler weitsichtig initiierten Umfahrungsstrassen schon lange einen Verkehrskollaps. Und die neidischen Linken, die ihn gerne kritisieren, könnten heute in einer praktisch verkehrsfreien Innenstadt flanieren, wenn sie dem von Tännler vor vielen Jahren angedachten Tunnel zugestimmt hätten.
Prof. Schaltegger ist ein versierter und profunder Fachmann, der seine Arbeiten auf empirisches Zahlenmaterial und die klassischen Volkswirtschaftstheorien stützt, die funktionieren: Markt und Wettbewerb anstatt Staat und Regulierung. Im Gegensatz zu den Linken und ihnen nahestehenden Professoren mit ihren marxistischen Ideen, die schon lange widerlegt wurden und gescheitert sind.
Es spricht für Tännler, dass er die politischen Entscheide auf empirische Daten und wissenschaftliche Arbeiten gepaart mit gesundem Menschenverstand abstützt. Das unterscheidet ihn von anderen kantonalen Finanzdirektoren, die alle von ihm lernen könnten.
Schauen Sie, wie der Kanton Zürich wirtschaftlich laufend zurückfällt, oder Bern. Wäre es Ihnen lieber doppelt so viele Steuern zu bezahlen wie in Zürich oder Bern? Es sind die Gleichen, die über den wirtschaftlichen Erfolg des Kantons Zug und ihre Auswirkungen monieren und Tännler kritisieren, die bei der Abstimmung gegen die exzessive Zuwanderung Nein gestimmt haben.
Die Linken wollen immer umverteilen, verstehen aber nicht, dass nur umverteilt werden kann, was zuerst verdient worden ist. In jedem anderen Land würde ein so erfolgreicher Finanzdirektor mit einem derart starken Leistungsausweis öffentlich gelobt. Aber ich stelle enttäuscht fest, dass die Zuger Zeitung mit der gesamten CH-Media-Redaktion im Laufe der Jahre massiv nach links gerutscht ist und offensichtlich den Puck nicht mehr sieht.
Felix Zulauf, Zug

