160 Wohnungen statt 30
Ich war vor ein paar Tagen Gast bei der Podiumsdiskussion über den Bebauungsplan Metalli. Kurz zusammengefasst ergibt sich folgendes Bild: Man diskutierte minutenlang über Architektur und ob die schön oder nicht schön ist.

Fakt ist aber, dass es gar nicht um Architektur geht, sondern um eine Genehmigung des Volumens der «neuen» Metalli. Der Architekturwettbewerb findet erst im Anschluss statt. Dann wird selbstverständlich wieder über die Qualität der Architektur diskutiert.
Einigen wird das gefallen, ebenso vielen wird das nicht gefallen. Diesbezüglich kommen wir zu keinem Ziel, sprich am Schluss ist es die Bauherrschaft, die entscheidet. Wichtig ist es nun aber, dass man von den harten Fakten ausgeht, denn die lassen sich nämlich nicht interpretieren. 85 Prozent des Volumens der heutigen Metalli bleiben bestehen.
Der Nein-Flyer mit dem reisserischen Titel «Abriss» ist reiner Fake. Zug Estates macht aber, und jetzt kommen wir zum Eingemachten, aus 30 Wohnungen neu 160 Wohnungen, 40 Prozent davon sind preisgünstig. Das ist immerhin ein grosser Beitrag zur Lösung der aktuellen Wohnungsnot, insbesondere bei preisgünstigen Wohnungen.
Dass man diese Lösung, die vorbildlich ist, nun mit irgendwelchen qualitativen und städtebaulichen Argumenten bekämpft, ist unredlich und unfair. Wer, wenn nicht die grossen Grundeigentümer, sollen dieses Problem lösen?
Daher ist es das Gebot der Stunde, für den Bebauungsplan Metalli einzustehen und ein klares Ja einzulegen. Alle jungen Zugerinnen und Zuger, die eine Wohnung suchen, sagen Ihnen danke.
Adrian Risi, Präsident SVP Stadt Zug

