335 Franken für was eigentlich?
Am 8. März 2026 stimmen wir über die SRG-Initiative ab. Ich sage klar Ja. Nicht gegen den Service public – sondern gegen die heutigen, ausufernden Kosten der SRG.

Die SRG ist teuer. Sehr teuer. Der durchschnittliche Monatslohn eines SRG-Mitarbeiters beträgt 9’360 Franken, während der Durchschnittslohn in der Schweiz bei 7’024 Franken liegt. Der tiefste Lohn bei der SRG liegt bei 61’000 Franken pro Jahr. Die acht Mitglieder der Geschäftsleitung verdienen je 388’000 Franken, die Generaldirektorin Susanne Wille sogar 518’000 Franken. Die acht Verwaltungsratsmitglieder erhalten je 49’156 Franken pro Jahr.
Das Resultat: Die SRG ist gemessen an Bevölkerung und Budget der teuerste öffentlich-rechtliche Rundfunk Europas. Das ist schlicht nicht mehr verhältnismässig.
Finanziert wird das alles über die Serafe-Gebühr von 335 Franken pro Jahr, die jede Privatperson und jede juristische Person bezahlen muss – unabhängig davon, ob das Angebot genutzt wird oder nicht.
Die Initiative will die Gebühren halbieren. 200 Franken sind genug, um einen schlanken, fokussierten Service public zu finanzieren. Information, Bildung, Kultur und Grundversorgung ja – aber ohne aufgeblähte Strukturen, ohne überrissene Löhne und ohne Selbstbedienungsmentalität.
Die SRG muss sich wieder auf ihren Kernauftrag konzentrieren. Weniger Kosten, mehr Effizienz, mehr Bodenhaftung. Genau dafür steht diese Initiative. Darum: Ja zur SRG-Initiative. Ja zu 200 Franken. Nein zum heutigen Kostenapparat.
Alex Haslimann, Kantonsrat SVP Risch

