Absurde Linke
Die Schweiz ratifizierte 2017 das Pariser Abkommen und verpflichtete sich, die CO2-Emissionen bis 2030 auf die Hälfte des Ausstosses von 1990 zu reduzieren.

Doch schon heute leben bereits rund 2,4 Millionen oder knapp 35 Prozent Menschen mehr in unserem Land als 1990. Ein Ja zur Nachhaltigkeits-Initiative hätte deshalb einen signifikanten positiven Einfluss auf das Erreichen dieser Klimaziele. Umso unverständlicher – ja geradezu absurd – ist es, dass Exponenten des linken und grünen Parteispektrums plötzlich Wirtschaftswachstum propagieren und Umweltziele zugunsten von EU-Gefälligkeit in den Hintergrund rücken.
Eines ist so sicher wie das Amen in der Kirche: Ein gedämpftes, qualitatives und kontrolliertes Wachstum, mit kluger Konsolidierung statt ungebremster Expansion, ist ein Gewinn für die Schweiz und ihre Umwelt. Daher am 14. Juni ein beherztes Ja zur Nachhaltigkeitsinitiative.
Felix Egolf, Cham

