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Das französiche Debakel in Paris: Präsident Macrons EU-Vision liegt am Boden!

Der fulminante Niedergang von Präsident Emmanuel Macron ist weit mehr als eine innerfranzösische politische Tragödie – er ist der sichtbare Beweis für das Scheitern der gesamten zentralistischen EU-Vision, die er so verbissen verkörpert.

Die uns zur Verfügung stehenden Medien beschreiben einen abgehalfterten Präsidenten, dessen übersteigertes Ego und seine Anmassung der Macht ihn nur noch zum «verzweifelten Verweser einer verlotterten Republik» (Zitat NZZ) machen.

Das ist das Ergebnis einer Politik, die den eigenen Bürgern eine «königlich-unersetzliche» Führung vorspielt, während das Land unter einer monströsen Verschuldung von über 3 Billionen Euro versinkt. «La Grande Nation» hat damit die höchste absolute Staatsverschuldung im Euroraum, diese Verschuldung liegt mit rund 113 Prozent deutlich über dem Stabilitäts- und Wachstumspakt der EU von maximal 60 Prozent des BIP wichtigem Teil der Maastricht-Kriterien.

Macron wurde im Ausland, besonders in Deutschland, als eine Art Heiland und Drachentöter gefeiert, weil er angeblich den «Rechtspopulismus» stoppen würde. Das glatte Gegenteil ist eingetreten. Unter seiner selbstherrlichen Führung ist das Rassemblement National von Marine Le Pen nur stärker geworden. Er hat in seiner Überheblichkeit nicht verstanden, dass er selbst die Polarisierung vorantreibt. Und ebenfalls noch nicht verstanden hat dies die ebenfalls taumelnde rot-schwarze Koalition in Berlin mit ihren Brandmauern gegenüber der AfD.

Das sich vor unseren Augen abspielende französische Debakel ist eine Warnung bezüglich des gesamten EU-Projektes. Macrons gescheiterte Präsidentschaft beweist, dass eine Politik, die auf zentralistische Machtinszenierung und die Bevormundung nationaler Befindlichkeiten setzt, scheitern muss. Wenn dieser selbstbewusste Anführer einer EU-Integrationsbewegung im eigenen Land nur noch knapp 17 Prozent Vertrauen geniesst und den eigenen Parlamentarismus lähmt, dann ist das ein Indiz für den Hirntod des gesamten EU-Konstrukts.

Wir Eidgenossen müssen sehr genau hinschauen: Macrons gescheiterter Versuch, diese wichtige europäische Nation zu führen, zeigt, dass nationale Probleme nationale Lösungen brauchen – und keine arroganten, von einem übersteigerten Ego getriebene EU-Superstars.

Die Schweiz tut gut daran, sich von dieser ineffektiven und verbrauchten Führungsmentalität fernzuhalten. Darum Nein zu diesen unverantwortlichen Unterwerfungs- und Kolonialverträgen unseres krankhaft europhilen Bundesrates – im ureigenen Interesse der Schweiz – im Interesse aller Schweizerinnen und Schweizer, im Interesse unserer eigenen Zukunft!

Philip C. Brunner, Zug
Präsident SVP Kanton Zug
Kantonsrat

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