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Die Kampagne gegen die 10-Millionen-Initiative erinnert stark an die Diskussion über das Coronavirus

Alle Parteien ausser der SVP, alle Wirtschaftsvertreter und alle Medien sind gegen die Initiative. Und deshalb können die Gegner ungeniert Aussagen machen, die in ihrer Gesamtheit schlichtweg nicht stimmen. Das erinnert mich an Bundesrat Bersets Aussage, dass Geimpfte die Krankheit nicht weitergeben können. Was einfach erfunden war. Aber das hat damals die gleiche Elite nicht gestört.

Die aktuelle Panikmache läuft auf der Behauptung, dass es zu wenig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitswesen, der Gastronomie und neuerdings sogar bei der Migros geben wird. Fakt ist jedoch, dass wegen der Initiative niemand gehen muss. Es können noch zusätzliche 900’000 Personen in die Schweiz kommen. Fakt ist auch, dass wir eine Fruchtbarkeitsrate von 1,3 haben. Über eine Generation gerechnet haben wir in der Schweiz einen Rückgang der bestehenden Bevölkerung von 25 Prozent oder in Zahlen ca. 2 Millionen. Diese werden durch Personen aus dem Ausland ersetzt.

Dann haben wir noch 72’000 Personen mit Schutzstatus S. Bei denen ist ja vorgesehen, dass sie wieder zurückkehren. Der Grund für die Einschüchterung der Wählerinnen und Wähler ist einfach zu erklären. Alle linken Parteien inklusive der Mitte wollen den grossen Staat. Und je grösser die Bevölkerung, umso mehr kann man den Staat mit neuen Gesetzen, Vorschriften und Verboten aufblähen.

Bei den Wirtschaftsvertretern kann man die Migros als Beispiel nehmen. Bei einer 15-Millionen-Schweiz hat die Migros 50 Prozent mehr mögliche Kunden, das heisst mehr Umsatz und ein grösserer Bonus für den Migros-Chef. Betreffend Fachkräftemangel ändert die Initiative wenig. Obwohl die Firmen heute schon auf den gesamten europäischen Arbeitsmarkt zugreifen können, finden sie die Leute nicht.

Stefan Betschart, Cham

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