Ein JA verbaut den Weg für eine echte Steuerreform
Mit der Individualbesteuerung kaufen wir die Katze im Sack und verbauen uns den Weg für eine wirklich gerechte nationale Steuerreform. Dass ausgerechnet die FDP Schweiz, die sich Bürokratieabbau und staatliche Effizienz auf die Fahne schreibt, dass wohl komplizierteste Steuerexperiment der Geschichte unterstützt, ist nicht nur ein Widerspruch, es ist ein politischer Offenbarungseid.

Anstatt das System mit 1,7 Millionen neuen Dossiers zu sprengen, müssten wir es entrümpeln. Die sinnvollste und gerechteste Besteuerung für Familien läuft über das Splitting.
Konkret: Das Einkommen beider Partner wird addiert und durch zwei geteilt. Auf dieses Durchschnittseinkommen wird der entsprechende Steuersatz angewendet. Das ist einfach, transparent und beseitigt die sogenannte Heiratsstrafe sofort – ohne ein Heer neuer Steuerbeamter. Was bleibt, ist die Entlastung der Gemeinschaft und nicht eine bürokratisch erzwungene Trennung.
Die Individualbesteuerung ist somit kein Fortschritt, sondern ein Instrument staatlicher Umerziehung. Dass die FDP Schweiz hier als Brückenbauerin der Linken auftritt, muss allen Bürgerlichen zu denken geben. Wir brauchen keine Individual-Bürokratie, sondern eine echte Reform, die Familien entlastet und die Wahlfreiheit schützt.
Immerhin hat die Zuger FDP erkannt, dass der nationale FDP-Dampfer in die falsche Richtung fährt. Sie bringt es auf den Punkt: Wer ein einfaches Steuersystem will, muss dieses gefährliche Experiment des Parlaments am 8. März 2026 stoppen.
Deshalb stimmen Sie bitte NEIN zur Individualbesteuerung.
Marcus H. Bühler
Gemeinderat, SVP Stadt Zug

