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Fremd im eigenen Land

Heimat geht selten mit einem lauten Knall verloren. Sie verschwindet leise – und genau dieses leise Verschwinden spüren wir immer heftiger. Die ungebremste Zuwanderung verändert mittlerweile unser Land in einem Tempo, das wohl kaum noch jemand als gesund empfindet.

Im Alltag begegnet einem das überall: Im Restaurant bestellt man immer öfters auf Englisch, weil die Bedienung kein Deutsch versteht. Auf der Strasse hört man die eigene Sprache immer seltener. Dialekt, Vertrautheit, das Gefühl eines gemeinsamen Fundaments – all das wird leiser, fremder und fragiler.

Strassen, Züge, Bahnhöfe, Schulen – alles ist voller, lauter und hektischer geworden. Orte, die früher vertraut wirkten, verlieren ihren Charakter. Wo einst Dorfleben war, stehen heute gesichtslose Wohnblocks. Nachbarn kennt man kaum noch, viele bleiben nur kurz oder kommen bloss zum Schlafen nach Hause. Und mitten in diesem Gedränge und dieser Anonymität fragt man sich: Wo ist mein Zuhause geblieben, wie lange fühlt sich die Schweiz noch wie meine Heimat an?

Bedauerlich ist, dass viele Zugewanderte zwar hier leben, aber nicht aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Sie fehlen im Vereinsleben, in der freiwilligen Feuerwehr und in all den Gemeinschaftsstrukturen, die unser Land seit Generationen tragen und zusammenhalten. Dieses soziale Fundament wird immer dünner und mit jedem Stück, das wegbricht, geht ein Teil Heimat verloren.

Es geht nicht um Abschottung und schon gar nicht um Rassismus. Es geht um Identität. Um das Recht, sich in der Schweiz noch als Schweizer zu fühlen. Die Sorge ist gross, dass unsere Sprache, unsere Kultur und unsere Werte überrollt werden, denn ein kleines Land wie unseres hält dieses Tempo nicht aus, ohne sich dabei selbst zu verlieren.

Heimat ist kein nostalgischer Begriff. Heimat ist ein Gefühl von Zugehörigkeit. Diese Heimat verdient unseren Schutz – jetzt und nicht erst dann, wenn sie nur noch in unserer Erinnerung ist. Deshalb sagen auch Sie am 14. Juni JA zur Nachhaltigkeits Initiative.

Fränzi Keiser, SVP Baar

 

 

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