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Ist es angebracht, dass die Chefin der SRG mehr als ein Bundesrat verdient?

Regelrechte Horrorszenarien werden bei der Annahme der SRG-Initiative heraufbeschwört. So werde es z.B. kein rätoromanisches Fernsehen, oder zumindest nur in dezimierter Form, geben. Oder das Lauberhornrennen werde nicht mehr übertragen. Das grenzt gelinde gesagt an Erpressung.

Denn wie jeder andere Betrieb hat auch die SRG ein Budget, und das muss sinnvoll eingesetzt werden. Bei Verringerung des Budgets müssen Prioritäten gesetzt werden. Die Aufgabe eines Staatsfernsehen ist primär die neutrale Information der Bürger und Bürgerinnen. Das lässt sich auch mit kleinerem Budget realisieren.

Braucht es hauseigene Sitcoms, über 150 social media Kanäle und 3 deutsche Fernsehsender, von denen einer meist Wiederholungen zeigt? Oder ist es angebracht, dass die Chefin der SRG mehr als ein Bundesrat verdient? Sparpotential gibt es also genug.

Darum; 200 Franken sind genug und am 8. März JA zur SRG-Initiative.

Esther Monney, Unterägeri
Kantonsrätin SVP

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