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Ja zur Änderung des Zivildienstgesetzes – Verantwortung statt Bequemlichkeit

Sicherheit verlangt Verantwortung. Wer die Rekrutenschule absolviert hat, sollte sich seiner Verpflichtung gegenüber unserem Land bewusst sein.

Heute wird rund jedes dritte Zivildienstgesuch erst nach abgeschlossener RS eingereicht. Die Armee verliert damit ausgebildete Angehörige, in deren Ausbildung bereits viel investiert wurde. Wer bei Annahme der Änderung des Zivildienstgesetzes nach der RS oder nach mehreren WKs aus der Armee austreten will, muss neu mindestens 150 Tage Zivildienst leisten – selbst wenn in der Armee nur noch wenige Diensttage offen wären.

Damit soll verhindert werden, dass nach einer bereits finanzierten militärischen Ausbildung kurz vor Schluss in den Zivildienst gewechselt wird. Der Zivildienst soll für echte Gewissenskonflikte da sein – nicht als bequemere Alternative zu den WKs oder um anhaltende militärische Verpflichtungen zu umgehen. Wer von Sicherheit profitiert, sollte auch bereit sein, seinen Beitrag zu leisten. Deshalb stimme ich Ja zur Änderung des Zivildienstgesetzes.

Nico Casillo, Steinhausen
Kantonsratskandidat SVP

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