Nein zum Kauf der Artherstrasse 6, Zug
Das Nein Komitee gegen den Kauf ist enttäuscht über die Debatte im GGR der Stadt Zug. Wir sind überzeugt, dass die Initiative ungültig ist. Der GGR hat die Chance verpasst, die juristische Prüfung vorgängig zu machen und riskiert damit ein juristisches Nachspiel. So wird der völlig unnötige Kauf dieser Villa nun am 29. November vors Volk kommen.

Alle Schalmeienklänge der Befürworter überzeugen nicht, im Gegenteil. Der Kauf dieser unbrauchbaren Villa ist Steuergeldvernichtung der obersten Hubraumklasse. Fr. 44 Mio. für den Kauf, mindestens Fr. 10 Mio. für die Sanierung unter der Leitung der Zuger Denkmalpflege und nicht substanzierbare Folgekosten werden zu tragen sein. Der Stimmbürger muss wissen, dass man mit der Villa nichts (!!) machen kann.
Mit Ausnahme des Carports ist alles denkmalgeschützt, das Gebäude, der Umschwung und der Uferteil. Das heisst nichts anderes, als dass mindestens Fr. 54 Mio. Steuergelder investiert werden und der Steuerzahler keinen Gegenwert dafür bekommt. Das Argument, die Stadt habe ja das Geld dafür, ist brandgefährlich. Kein normaler «homo oeconomicus» gibt dermassen viel Geld für nichts aus.
Mit diesem Geld könnte die Stadt 100 preisgünstige Wohnungen realisieren, dies auf eigenem Land. Damit hätte man immerhin einen Gegenwert. Liebe Steuerzahler, seien sie auf der Hut vor den Schlangenölverkäufern, die ihnen in den nächsten Wochen eine Abbruchvilla, also ein Fass ohne Boden, als gute Zukunftsinvestition verkaufen wollen.
Für das Initiativkomitee «Nein zum Kauf der Luxusvilla»
Adrian Risi, Richi Rüegg, André Bliggenstorfer, Mario Günther

