Neutralität braucht Stärke
Die Schweiz hat ihre Sicherheit und ihren Wohlstand nicht trotz, sondern auch dank ihrer immerwährenden Neutralität erreicht. Sie ermöglichte unserem Land, in internationalen Konflikten als glaubwürdige Vermittlerin aufzutreten. Wer Frieden stiften will, darf nicht selbst beteiligt sein.

Gerade in einer zunehmend instabilen Welt ist diese Rolle wichtiger denn je. Die Schweiz soll Brücken bauen, Dialog ermöglichen und dort vermitteln, wo andere nicht mehr miteinander sprechen. Dafür braucht es eine Neutralität, die glaubwürdig und verlässlich ist.
Neutralität bedeutet jedoch nicht Wehrlosigkeit. Im Gegenteil: Eine neutrale Schweiz muss jederzeit in der Lage sein, sich selbst zu verteidigen. Nur eine starke, gut ausgerüstete Armee sorgt für eine glaubwürdige Abschreckung. Ein potenzieller Angreifer muss wissen, dass ein Angriff auf die Schweiz einen untragbar hohen Preis und einen hohen Blutzoll fordern würde. Gerade diese Abschreckung hat wesentlich dazu beigetragen, dass unser Land seit über 200 Jahren von Kriegen verschont geblieben ist.
Neutralität und eine starke Armee gehören untrennbar zusammen. Wer unsere Neutralität aufweicht, schwächt unsere Rolle als Vermittlerin. Wer unsere Armee vernachlässigt, gefährdet unsere Sicherheit. Beides wäre ein Fehler.
Alex Haslimann, Kantonsrat SVP Risch
Gemeinderatskandidat

