Neutralität ist ein Schweizer Erfolgsmodell
Die Schweiz geniesst weltweit einen ausgezeichneten Ruf: stabil, verlässlich und glaubwürdig. Unsere Neutralität trägt wesentlich dazu bei. Sie öffnet Türen, ermöglicht gute Dienste und erlaubt uns, mit unterschiedlichsten Staaten im Gespräch zu bleiben.

Neutralität bedeutet nicht Wehrlosigkeit. Wer neutral sein will, muss sich selbst verteidigen können. Deshalb braucht die Schweiz eine starke Armee. Doch zwischen eigenständiger Landesverteidigung und einem NATO-Beitritt besteht ein gewaltiger Unterschied.
2024 gab die Schweiz 0,66 Prozent des BIP für die Armee aus – rund 5,6 Milliarden Franken. Bis 2032 sind 1 Prozent vorgesehen, was heute rund 8,5 Milliarden entspräche. Die NATO-Staaten haben sich dagegen verpflichtet, bis 2035 fünf Prozent für Verteidigung und sicherheitsrelevante Bereiche aufzuwenden. Auf das heutige Schweizer BIP umgerechnet wären das über 42 Milliarden Franken jährlich.
Warum sollten wir unsere bewährte Neutralität und Eigenständigkeit aufgeben und gleichzeitig solche Verpflichtungen übernehmen? Die Neutralitätsinitiative schafft Klarheit: eine starke, bewaffnete und eigenständige Schweiz, die sich aus fremden Kriegen heraushält.
Darum Ja zur Neutralitätsinitiative.
Alex Haslimann, Kantonsrat Risch
Gemeinderatskandidat

