Notstand durch Aufstockung schneller beheben
Nicht alle Bewohner der Stadt Zug die in ein Alters- oder Pflegeheim ziehen müssen können zurzeit in der Stadt verbleiben, sie werden teilweise ausserhalb unseres Kantons untergebracht, dies obwohl wir 3 Heime in Zug, eines in Oberwil und Zimmer in Unterägeri und Baar benützen können.

Der Stadtrat hat einen Grundlagenbericht zum Ausbau der Pflege- und Wohninfrastruktur für die ältere Bevölkerung in Auftrag gegeben, die Studie mit über 160 Seiten ist nun vorhanden, sie zeigt mehrere mögliche Neubau-Standorte auf, alle diese möglichen Orte brauchen zur Realisierung sehr viele Jahre.
Auch zeigt die Studie, dass zusätzliche Zimmer dringend nötig sind, die demographische Entwicklung erfordert dies. Leider wurde in der Studie, die viel schnellere realisierbare Aufstockung um 2-3 Stockwerke der bestehenden Standorte Neustadt und Frauensteinmatt nicht näher abgeklärt. Für die Aufstockung der Neustadt besteht ja sogar ein Vorprojekt eines Zuger Architekturbüros, dabei könnten gemäss dieser Studie bis zu 40-60 neue Zimmer realisiert werden, auch Verwaltungsintern sind im Zusammenhang mit dem aktuellen Bebauungsplan bereits Abklärungen erfolgt.
In unserer Stadt haben wir ja ein sehr gutes Beispiel wie man schnell mehr Zimmer erhält, das Alters- und Pflegeheim Herti wurde in den letzten Monaten im Betrieb, in Leichtbauweise um 2 Geschosse aufgestockt, dies zeigt auf, wie dies bei den beiden anderen Standorten gelöst werden könnte. Mit diesen Umbauten könnte auch gleichzeitig die Hitzeproblematik saniert werden.
Der Stadtrat sollte sich nach meiner Meinung intensiv mit der Aufstockung der 2 Alters- und Pflegeheimen befassen, damit erhalten wir innert absehbarer Zeit eine grosse Anzahl zusätzliche Zimmer. Am 22. September 2026, 18.00 Uhr informiert Frau Stadträtin Barbara Gysel in der Burgbachturnhalle über die Ergebnisse des Grundlagenberichtes und die nächsten Schritte. Eine gute Gelegenheit sich über den Ausbau der Pflege- und Wohninfrastruktur für die ältere Bevölkerung unsrer Stadt zu informieren.
Oskar Rickenbacher, Zug

