SVP Risch-Rotkreuz und SVP Hünenberg: Klares Nein zum EU-Vertrag und Ja zur Nachhaltigkeitsinitiative
Die SVP Risch-Rotkreuz und die SVP Hünenberg führten am Donnerstagabend im Zentrum Dorfmatt in Rotkreuz eine gemeinsame Informationsveranstaltung zu den aktuellen Beziehungen Schweiz–EU sowie zu den eidgenössischen Abstimmungen vom 14. Juni durch. Zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher nahmen am Anlass teil.

Als Hauptreferent erläuterte Nationalrat Lukas Reimann die aus seiner Sicht weitreichenden Folgen der sogenannten «Bilateralen III». Er warnte vor einer zunehmenden Übernahme von EU-Recht und den damit verbundenen Auswirkungen auf die politische Selbstbestimmung der Schweiz.
Ergänzt wurden die Ausführungen durch Nationalrat und SVP-Fraktionschef Thomas Aeschi, der Einblicke in die laufenden Diskussionen auf Bundesebene gab und die Position der SVP zum Verhandlungspaket darlegte.
In der anschliessenden Diskussion wurde deutlich, dass die Anwesenden den vorliegenden Vertrag kritisch beurteilen. Die Wahrung der Unabhängigkeit, der direkten Demokratie und der Neutralität wurden mehrfach als zentrale Anliegen genannt.
Ein weiterer Schwerpunkt bildete die Abstimmung über die Nachhaltigkeitsinitiative vom 14. Juni. Die Referenten und verschiedene Wortmeldungen aus dem Publikum thematisierten die Auswirkungen des Bevölkerungswachstums auf Infrastruktur, Verkehr, Wohnraum und Natur. Die Initiative wird von den beiden SVP-Sektionen unterstützt.
Im Rahmen der Veranstaltung präsentierten die SVP Risch-Rotkreuz und die SVP Hünenberg zudem ihre Kandidierenden für die kommenden Gemeinde- und Kantonsratswahlen. Die Parteien zeigten sich überzeugt, mit ihren Teams gut aufgestellt zu sein und sich weiterhin für eine bürgerliche Politik in den Gemeinden und im Kanton Zug einzusetzen.
Alex Haslimann, Präsident SVP Risch / Kantonsrat
Marcel Portmann, Vizepräsident SVP Hünenberg

