SVP Unterägeri feiert Erfolg: Gemeinderat versichert nach Parkplatz-Petition, keinen Abbau zu planen
Die Volkspartei nimmt den Gemeinderat beim Wort und wird künftige Projekte kritisch begleiten.

Ein starkes Signal aus der Bevölkerung zeigt Wirkung: Nachdem die SVP Unterägeri im vergangenen Jahr eine Petition mit knapp 950 Unterschriften gegen den stetigen Parkplatzabbau eingereicht hat, liegt nun die offizielle Antwort des Gemeinderats vor. Die SVP wertet die Stellungnahme als Erfolg für das lokale Gewerbe und die Einwohner, nimmt die Behörden jedoch beim Wort.
Mit fast 950 Unterschriften im Rücken forderte die SVP Unterägeri einen sofortigen Stopp des Parkplatzabbaus im Dorfzentrum. Die enorme Unterstützung aus der Bevölkerung verdeutlichte, wie wichtig die Erreichbarkeit des Zentrums für Gewerbetreibende, Vereine – wie etwa bei der Fasnacht oder dem Ägerimärt – sowie für Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist.
Gemeinderat dementiert Abbaustrategie
In seiner Antwort vom 13. Februar 2026 auf die Petition „Gegen den stetigen Parkplatzabbau in der Gemeinde Unterägeri“ stellt der Gemeinderat klar: „Der Gemeinderat verfolgt keine Strategie zum Abbau von Parkplätzen in Unterägeri“. Zudem versichert die Behörde, dass auch künftig bei der Planung von Verkehrsmassnahmen die Bedürfnisse der Bevölkerung sowie der Arbeitnehmenden bestmöglich und ausgewogen berücksichtigt werden.
„Dass der Gemeinderat nun offiziell erklärt, keine Strategie zum Abbau von Parkraum zu verfolgen, ist ein direkter Erfolg unserer Petition und der fast 1’000 Bürgerinnen und Bürger, die unterzeichnet haben“, freut sich Esther Monney-Rogenmoser, Parteipräsidentin der SVP Unterägeri. „Noch vor kurzem sah die Realität im Dorfzentrum anders aus. Der öffentliche Druck hat hier offensichtlich zu einem Umdenken oder zumindest zu einer klaren Positionierung geführt.“
SVP nimmt die Behörden beim Wort
Die SVP Unterägeri wird den Gemeinderat an diesen Aussagen messen. Die Ankündigung, die Bedürfnisse der Bevölkerung und Arbeitnehmenden „bestmöglich“ zu berücksichtigen, darf kein Lippenbekenntnis bleiben
„Wir nehmen den Gemeinderat beim Wort“, so Monney-Rogenmoser weiter. „Jedes künftige Bauprojekt und jede Verkehrsmassnahme werden wir genau daraufhin prüfen, ob die versprochene Ausgewogenheit eingehalten wird. Ein schleichender Abbau unter dem Deckmantel von ‚Verkehrsmassnahmen‘ wird von uns nicht akzeptiert werden. Unterägeri braucht ein lebendiges Zentrum, das für alle – auch für jene, die auf das Auto angewiesen sind – erreichbar bleibt.“
Die SVP wird weiterhin wachsam bleiben und sich konsequent für den Erhalt der Standortattraktivität von Unterägeri einsetzen.
SVP Unterägeri
Beni Riedi, Medienverantwortlicher
Esther Monney-Rogenmoser, Präsidentin

