Unprofessionell und unter der Gürtellinie
Replik zum Kommentar von Carmen Rogenmoser zur Causa Hertisanierung in der Zuger Zeitung vom 28.02.2026

Einmal mehr sehe ich mich gezwungen die Zuger Zeitung, konkret Carmen Rogenmoser, heftig zu kritisieren. Sie versteigt sich dazu, unseren Finanzdirektor Heinz Tännler, in seiner Rolle als Präsident der Anlagekommission der PK des Kantons Zug, als Kopf einer desaströsen Kommunikation im Zusammenhang mit der Sanierung der LS in der Herti, zu betiteln.
Sie würde besser in den Spiegel schauen und die Berichterstattung der Zuger Zeitung als Desaster bezeichnen. Die Anzeige zur Mieterinformation (25. Februar 2026) gelangte an die Zuger Zeitung. Diese nahm den Puck dankbar an und berichtete mit grossen Lettern von den geplanten Leerkündigungen. Um das zu skandalisieren, vergass man aber die umfassende Information über die gesamten sozialverträglichen Massnahmen (Ersatzwohnungen, Vormietrecht zu Sonderkonditionen) zu berichten.
Das hat mit fairer und ausgewogener Berichterstattung nichts zu tun! Heinz Tännler hat in seiner Rolle als Präsident der Anlagekommission (und in Absprache mit der WWZ als Miteigentümerin) nun entschieden, die Sanierung so zu machen, dass man das unter Betrieb machen kann. Dies natürlich unter Inkaufnahme von enormen Mehrkosten, diese alle zu Lasten der Destinatäre der PK Zug.
Statt zu gratulieren, dass man in einer Situation auch nochmals über die Bücher gehen kann, wirft man nun mit Dreck. Aber man will das Glas halt halb leer sehen und aus dem Elfenbeinturm der Zuger Zeitung lässt es sich leicht ein grosses Maul haben. Das ist höchst unprofessionell und unter der Gürtellinie.
Adrian Risi, Zug

