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Weniger Zuwanderung führt auch zu weniger Patienten

Vom Leserbriefschreiber am Dienstag lernt man, dass wir in der Schweiz ein Problem haben. Wie aber will er das bestehende Chaos lösen? Mit Nichtstun. Wahrlich tiefgründig und voraussehend.

Er lebt mit seinem zitierten Sprichwort: «Was immer du tust, bedenke das Ende». Macht er aber nicht, denn das sind reine Wieselworte und es betrifft die kommenden Generationen und jene, die noch nicht geboren sind. Es liegt in der Rhetorik, nicht in der Substanz.

Die besagten hoch qualifizierten Fachkräfte an Hochschulen und der Forschung kommen nicht aus Freude an der Schweiz, sondern weil sie hier ein Vielfaches verdienen. Sie bringen auch ihre Assistenten und Mitarbeiter mit. Im Raum steht doch die Frage: Von wem wird die erwähnte unnötige Verkehrsinfrastruktur belastet? Ebenso das Gesundheitswesen?

Weniger Zuwanderung führt auch zu weniger Patienten, dadurch braucht es weniger Pflegende. Bei der Einführung der Personenfreizügigkeit wurde dem Stimmbürger durch den zuständigen Bundesrat und seinen Hofschranzen «ex Cathedra» verkündet, dass circa 8’000 Personen jährlich einwandern würden. Doch das war nichts als ein rhetorischer Nothing, denn schon im ersten Jahr waren es etwa 80’000 Personen.

Das lässt uns zweifeln an den hoheitlichen Versprechen der Regierenden. Zum Thema Bildung/Hochschulen muss endlich mal festgehalten werden, dass wir nicht von «Horizon» und «Erasmus» und ähnlichen Abkommen profitieren. Finden wir doch unbestritten die höchst eingestuften Universitäten auf dem Kontinent bei uns in der Schweiz.

Schlussendlich dürfen wir nicht vergessen, dass von unseren 41’000 Quadratkilometern Landfläche ein Drittel nicht bewohnbar ist. Wir haben damit aber schon heute die grösste Bevölkerungsdichte und weiterhin die höchste Zuwanderung, was dann eben zum aktuellen täglichen Dichtestress und Chaos führt, das auch die Gegner beweinen, aber nicht lösen. Merke: Wir müssen Eier zerbrechen, um eine Omelette zu schaffen.

Rudolf Balsiger, Oberwil

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