Wieviel ist für Euch genug?
Stellungnahme zum Artikel von Benjamin Rosch «Sanfte Töne, harte Worte», erschienen in der Zuger Zeitung vom 04. Mai

Rosch prangert den ruhigen Ton der SVP im Abstimmungskampf gegen die 10-Millionen-Schweiz an. Zudem äussere sich die Partei nicht dazu, wie die Initiative genau umgesetzt werden solle. Aber genau dies tat sie im Jahr 2014 bei der Masseneinwanderungsinitiative, welche vom Volk angenommen aber bis heute nicht umgesetzt wurde. Und wieso wurde sie nicht umgesetzt, eben gerade, weil sie scheinbar zu starre und zu einschneidende Lösungen zur Umsetzung präsentierte.
Egal, was die SVP macht, es wird immer gegen die zum heutigen Zeitpunkt wählerstärkste Partei gewettert. Ich selber bin mit Herzblut bei der SVP und zwar genau aus dem Grund, weil die SVP die einzige Partei ist, welche sich, allen Angriffen zum Trotz, sehr konstant und bereits seit Jahren, gegen diese masslose Zuwanderung und für den Erhalt unserer Schweiz einsetzt.
Eine Frage an all die Gegner der Initiative: «Wieviel ist für euch genug?» Seit der Personenfreizügigkeit im Jahr 2002 sind netto sage und schreibe 2 Millionen Menschen in unsere kleine Schweiz eingewandert und der sogenannte Fachkräftemangel wird trotzdem immer grösser.
Die Schweiz wächst 16x schneller als Deutschland. In nur 9 Jahren wurde eine Fläche so gross wie 2x der Zürichsee zubetoniert. In jeder Sekunde geht ein Quadratmeter Kulturland verloren. Es werden jährlich ca. 50’000 neue Wohnungen gebaut und dies reicht immer noch nicht aus. Jedes Jahr kommen gegen 100’000 Menschen netto in unser Land, das ist etwa so viel wie eine ganze Stadt Luzern oder St. Gallen. Man berechne, wie viel zusätzliche Ärzte, Pflegende, Lehrer, … dies braucht.
Wann ist es endlich genug? Wachsen wir in diesem Tempo weiter, ruiniert ihr «Nein-Sager» unser Land noch gänzlich!
Bewahren wir, was wir lieben und sagen am 14. Juni beherzt JA zur Nachhaltigkeits-Initiative. Denn auch mit einem Ja, dürfen immer noch ca. 40’000 Menschen pro Jahr, d.h. mehr als die Stadt Zug Einwohner hat, in unser Land kommen.
Fränzi Keiser, SVP Baar

