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Wohnbaugenossenschaften zur Mehrwertinitiative

Als etablierte Wohnbaugenossenschaften empfehlen wir 2 x NEIN zur Mehrwertinitiative und zum Gegenvorschlag. Beide Vorlagen treiben die Wohnpreisspirale an und belasten insbesondere auch den gemeinnützigen Wohnungsbau. Die geplante Mehrwertabgabe, tönt zwar verlockend, wird aber zu einem Bürokratiemonster und Kostentreiber.

Die angestrebte Zusatzabgabe trifft letztendlich jene, die es sich am wenigsten leisten können: Mieterinnen und Mieter. Aus steigenden Investitionskosten resultieren höhere Mieten, die in unserem Kanton bereits heute für viele schwer tragbar sind. Besonders stossend ist, dass die Mehrwertabgabe auch auf Projekte des gemeinnützigen Wohnungsbaus erhoben werden soll, obwohl diese ohnehin keinen Gewinn anstreben.

Anstatt die Schaffung von Wohnraum zu fördern, lenkt die Mehrwertinitiative in die falsche Richtung. Zusätzliche Steuern auf Verdichtungen und Aufzonungen verteuern den Wohnraum weiter und behindern dringend notwendige zusätzliche Wohnungen. Das widerspricht dem Ziel, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

Wir fordern eine nachhaltige Entwicklung, die nicht auf dem Rücken der Mieterinnen und Mieter ausgetragen wird. Darum sagen wir entschieden Nein zur Mehrwertinitiative und Nein zum Gegenvorschlag!

Martin Zeberg, Präsident Wohnbaugenossenschaft Zugerland Baar
Michael Tremp, Präsident Liberale Wohnbaugenossenschaft Baar
Benno Scheurer, Präsident Junge Wohnbaugenossenschaft Baar
Vorstand der Wohnbaugenossenschaft Familie Baar

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