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Medienmitteilung

Medienmitteilung vom 07.02.2026 – Schulterschluss in Zug: Die Mitte und die SVP Kanton Zug lancieren überparteiliches Komitee gegen den Steuerschwindel

Die Mitte Kanton Zug und die SVP Kanton Zug bilden zusammen mit der EDU-Zug eine Allianz gegen das Bundesgesetz über die Individualbesteuerung.

Mit der Gründung eines gemeinsamen Komitees und der Lancierung der Webseite www.nein-zum-steuerschwindel.ch blasen die beiden grössten bürgerlichen Parteien des Kantons zum Angriff gegen eine Vorlage, die Familien und den Mittelstand massiv bestraft und das bewährte Modell der Ehe als Wirtschaftsgemeinschaft zerschlägt. Besonders gewichtig: Auch der Zuger Regierungsrat, der Schweizer Bauernverband, der Schweizer Gewerbeverband (sgv-usam) und sogar die FDP Kanton Zug lehnen das «Bürokratiemonster» des Parlaments ebenfalls ab.

Am 8. März 2026 stimmt das Schweizer Volk über die Einführung der Individualbesteuerung ab. Was unter dem Deckmantel der «Gerechtigkeit» daherkommt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als ein gefährlicher Steuerschwindel zu Lasten des Mittelstandes:

Massive Mehrbelastung für alle normalen Familien
Die Zahlen sind erschreckend: Während reiche Akademiker-Doppelverdiener von der Reform massiv profitieren würden, müssten Einverdiener-Ehepaare oder Paare mit grossen Lohnunterschieden die Zeche zahlen. «Schlicht: Krasse neue Ungerechtigkeiten», betont das Komitee. Wie Berechnungen zeigen, müssten Familien je nach Arbeitsteilung bis zu 10-mal mehr Bundessteuern bezahlen als heute. Ein Beispiel: Ein Haushalt mit einem Einkommen von 150’000 Franken, das von einem Partner allein erwirtschaftet wird, zahlt künftig 5’700 Franken Steuern – während ein Paar mit dem exakt gleichen Einkommen, das sich dieses hälftig teilt, nur 520 Franken berappen muss.

Das Märchen vom Fachkräftemangel
Das Argument der Befürworter, die Reform würde den Fachkräftemangel beheben, wird selbst von Experten wie dem ehemaligen Gewerkschaftsökonomen Serge Gaillard als «Märchen» entlarvt. Die geschaffenen Vollzeitstellen wären marginal (gerade mal 0,15 % der Beschäftigten), stünden aber jährlichen Steuerausfällen von 620 Millionen Franken gegenüber. Jede so «neu geschaffene» Stelle würde den Steuerzahler fast 100’000 Franken kosten – eine ökonomische Absurdität.

Klare Front in Zug: Auch die Zuger Regierung sagt Nein
Das Komitee freut sich besonders über die Unterstützung durch den Zuger Regierungsrat, der die Vorlage ebenfalls dezidiert ablehnt. Zug erkennt, dass dieses Gesetz die soziale Stabilität untergräbt und Ehepaare bestraft, die sich für ein traditionelles Lebensmodell oder eine flexible Arbeitsteilung entscheiden.

Anna Bieri, (Vizekantonsratspräsidentin & Kantonsrätin der Mitte Kanton Zug) ergänzt: «Sozialpolitik bedeutet, Familien zu stützen und nicht, sie durch steuerliche Umerziehungsmassnahmen zu spalten.»

Adrian Risi, (Kantonsrat, SVP und Co-Präsident des Komitees) erklärt: «Diese Vorlage ist ein eigentliches Bürokratiemonster. Zusätzlich müssten schweizweit 1,7 Mio. zusätzliche Steuererklärungen verarbeitet werden, bei hohen Kosten und personeller Aufblähung aller kantonalen Steuerverwaltungen – das will ich sicher nicht!»

Das Komitee lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich gemeinsam auf der Webseite www.nein-zum-steuerschwindel.ch über die Fakten zu informieren und die Kampagne zu unterstützen. Gemeinsam kämpfen wir für ein klares Zuger NEIN am 8. März 2026!

Manuela Käch, Kantonsrätin Die Mitte
Adrian Risi, Kantonsrat SVP

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