Medienmitteilung vom 18.05.2026 – Die SVP Kanton Zug beschliesst einstimmig ein JA zur Nachhaltigkeitsinitiative: Stopp dem staatlichen Schneeballsystem!
Die SVP Kanton Zug hat an der kürzlichen GV ihre Parolenfassung zur Nachhaltigkeits-Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!» vorgenommen.

Die kürzlich abgehaltene 34. ordentliche Generalversammlung der SVP Kanton Zug stand neben der Nomination unserer beiden SVP-Regierungsratskandidaten Heinz Tännler und Stephan Schleiss ganz im Zeichen der masslosen Zuwanderung der letzten zwei Jahrzehnte. SVP-Nationalrat Thomas Aeschi zeigte den zahlreichen Anwesenden anhand präziser Daten auf, wie die Schweiz in den letzten 25 Jahren um fast zwei Millionen Menschen gewachsen ist – ein Wachstum, das jegliche Infrastruktur überfordert, Mieten explodieren lässt und das Sicherheitsgefühl der Bürger erodieren lässt.
Demokratisches Foulspiel durch das SEM in letzter Minute: Die SVP Kanton Zug ist über den am 13.5.2026 veröffentlichten Bericht des Bundesamtes für Migration (SEM) empört. Dass dieser Bericht nur vier Wochen vor der Abstimmung eiligst publiziert wurde, wertet die SVP Kanton Zug als undemokratisch und als ein höchst fragwürdiges Manöver. «Es riecht nach purer Torschlusspanik von Bundesrat Jans» hält Kantonalpräsident Philip C. Brunner fest. «Es ist doch nicht die Aufgabe des Bundesrates, mit einseitigen Schreckensszenarien die verfassungsmässige Abstimmungsfreiheit einige Tage bevor die Abstimmungscouverts in den Haushalten eintreffen zu torpedieren.»
AHV als staatliches «Ponzi-Scheme»: Der Bericht des SEM entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als staatspolitischer Offenbarungseid. Der Bundesrat gibt faktisch zu, dass unser wichtigstes Sozialwerk, die AHV, nur noch überleben kann, wenn Jahr für Jahr Zehntausende neue Beitragszahler importiert werden. Dies ist ein gefährliches demografisches Schneeballsystem («Ponzi-Scheme»), da die Zuwanderer von heute die Rentner von morgen sind, was das Problem lediglich in die Zukunft verschiebt und noch vergrössert.
Breitenwachstum ohne Wohlstandsgewinn: Erschreckend ist das Eingeständnis der Studie, dass die masslose Zuwanderung zwar das absolute Bruttoinlandprodukt (BIP) aufbläht, dem einzelnen Bürger pro Kopf aber keinen materiellen Wohlstandsgewinn mehr bringt. Die minimalen statistischen Gewinne werden durch die negativen Folgen – wie verstopfte Strassen, überfüllte Züge und den massiven Flächenverbrauch – mehr als aufgefressen. Alle potenziellen Einsparungen, etwa durch den Verzicht auf Hunderte überflüssige Schulbauten bei einer Begrenzung, werden vom Bund einfach weggewischt.
Fazit der SVP Kanton Zug: Der Bundesrat hat definitiv verlernt, mit den vorhandenen Ressourcen hauszuhalten. Man braucht die Zuwanderung wie eine Droge, um ein ineffizientes System am Leben zu erhalten. Ein überzeugtes JA zur Nachhaltigkeitsinitiative am 14. Juni ist die einzige Möglichkeit, dieses demografische Schneeballsystem zu stoppen und die Souveränität über die Zukunft unseres Landes zurückzugewinnen.
Philip C. Brunner
Präsident SVP Kanton Zug
Kantonsrat, Zug
Gregor R. Bruhin
Leiter Medien und Kampagnen
Kantonsrat, Zug

