Zuwanderung stoppen: Lassen wir uns nicht noch einmal täuschen!
Die Geschichte wiederholt sich auf fatale Weise. Erinnern wir uns an das Jahr 2014: Nach dem Ja zur Masseneinwanderungsinitiative versprach der Bundesrat eine „rasche und konsequente“ Umsetzung.

Passiert ist das Gegenteil. In den letzten zwölf Jahren ist die Schweiz um eine Million Menschen gewachsen – eine masslose Zuwanderung, die unseren Wohlstand, unsere Infrastruktur und unsere Lebensqualität an den Rand der Belastbarkeit bringt.
Heute stehen wir vor der Abstimmung zur Nachhaltigkeits-Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!» und hören wieder dieselben Drohungen. Wirtschaftsverbände und Gewerkschaften malen Horrorszenarien von Spitalschliessungen und wirtschaftlichem Chaos und Zerfall an die Wand. Doch lassen wir uns nicht täuschen: Es sind dieselben Akteure, die von der unkontrollierten Zuwanderung profitieren, während die breite Bevölkerung die Zeche zahlt.
Die Behauptung, die Personenfreizügigkeit löse den Fachkräftemangel, ist längst widerlegt. Trotz zwei Millionen zusätzlicher Einwohner seit der Jahrtausendwende ist der Mangel an Fachkräften heute grösser denn je. Warum?
Weil jede neue Person in der Schweiz selbst wieder Infrastruktur, Wohnraum, Bildung und Gesundheitsleistungen beansprucht. Das aktuelle System ist ein Teufelskreis, der den Bedarf an Personal ständig weiter anheizt, statt ihn zu decken.
Die Nachhaltigkeits-Initiative will keine Abschottung. Sie erlaubt weiterhin den Zuzug von rund 40’000 echten Fachkräften pro Jahr. Aber sie gibt uns die Kontrolle zurück. Die eigenständige Steuerung mittels Kontingenten war über Jahrzehnte ein Erfolgsmodell, das der Schweiz Stabilität und Sicherheit garantiert hat.
Am 14. Juni haben wir die Chance, die Reissleine zu ziehen. Sagen wir Ja zu einer Schweiz, die ihre Grenzen und ihre Zukunft wieder selbst steuert, statt sich von leeren Versprechen und Drohgebärden der Profiteure einschüchtern zu lassen. 10 Millionen sind genug.
Norbert Schlumpf, Zug
Gemeinderat SVP

