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Gerecht ist, was Chancen schafft

Bildungspolitik wird im Zuger Kantonsrat grossgeschrieben. Die SVP zeigt, worauf sie dabei ihren Fokus legt und wofür sie sich einsetzt.

Aufstiegschancen für alle

Der starke Zuger Sekschüler von früher ist heute ein Kantischüler. Das wissen die Seklehrpersonen. Dabei ist die Sek das Rückgrat der Schweizer Bildungslandschaft. Weil an die Sek die meisten Bildungswege anschliessen. Gerade die Wege über die Berufsbildung – heute oft mit einer Berufsmatura verbunden – bieten Aufstiegsmöglichkeiten, die es so in vielen anderen Ländern nicht gibt. Dafür ist dort die Matura nichts mehr wert. Wer sich für die Sek einsetzt, setzt sich für Bildungsvielfalt und Chancengerechtigkeit ein. Wer wirklich soziale Mobilität will, muss die Aufstiegschancen über die Sek und die Berufsbildung pflegen. Dafür setzt sich die Zuger SVP ein.

Der Schlüssel zur Welt

Lesen, Rechnen und Schreiben öffnen uns die Welt. Nur wer diesen Schlüssel besitzt, kann sich ein eigenes Bild machen – und genau dort beginnt Freiheit. Wenn die Zuger Mädchen den Knaben schon in der Primarschule im Fach Mathematik stärker hinterherhinken als in anderen Kantonen (1) , dann braucht es Gegensteuer. Wenn der Lehrplan beim Rechtschreiben zu wenig ambitioniert ist, dann braucht es Gegensteuer. Wo die Breite des Lehrplans Vertiefung und Üben verhindert, braucht es Gegensteuer. Die Hinweise darauf, dass KI und Roboter dieses Wissen und Können bald überflüssig machen werden, lenken davon ab, dass ambitionierte Eltern die Kulturkompetenzen bei ihrem Nachwuchs fordern und fördern. Sie wissen warum. Darin zeigt sich, dass fachliches Mitleid die Verhältnisse zementiert. Wer für Kinder und Jugendliche aus weniger bildungsbewussten Familien wirklich etwas tun will, muss mit ihnen hohe fachliche Ziele erreichen. «Du schaffst das!», ist das Motto der chancengerechten Schule. Die SVP setzt sich für die Stärkung von Deutsch und Mathematik ein.

Integration hat Grenzen

Als Schulpräsidentin weiss ich, dass wir im Kanton Zug sehr viele sehr gute Lehrerinnen und Lehrer haben. Ich bin sehr dankbar dafür. Gute Rahmenbedingungen bieten den Lehrpersonen Freiräume und Halt, aber auch Schutz. Etwa vor überrissenen Ansprüchen. Die Schule kann zum Beispiel nicht die Reparaturwerkstatt der Gesellschaft sein. Bei der Integration wird aber genau das von ihr erwartet. Die SVP setzt sich dafür ein, dass die Politik die Grenzen der Integration anerkennt. Bei Verhaltensauffälligkeit wird diese Grenze oft überschritten. Einzelne Schülerinnen und Schüler beanspruchen zu viele Ressourcen, worunter alle anderen leiden. Mit den Schulinseln oder ähnlichen temporärseparativen Einrichtungen muss künftig jede Zuger Schule über ein niederschwelliges Entlastungsangebot verfügen, um schnell auf Verhaltensauffälligkeit reagieren zu können. So entstehen Raum und Zeit für nachhaltige Lösungen. Die SVP setzt sich dafür ein, dass Integration machbar bleibt.

(1) Kantonaler Leistungsbericht: Zuger Mädchen hinken schon in der Primarschule im Fach Mathematik hinterher. Zuger Zeitung vom 16.12.2025.

* Brigitte Wenzin Widmer ist seit 2018 Kantonsrätin für die SVP und Mitglied der kantonalen Bildungskommission. Seit 2023 ist sie Gemeinderätin und Schulpräsidentin von Cham. Sie ist verheiratet und Mutter von drei Kindern.

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