JA zur Nachhaltigkeitsinitiative – unser Land ist begrenzt
Täglich werden in der Schweiz durchschnittlich 7,7 Fussballfelder verbaut. Das sind monatlich rund 1,65 Millionen Quadratmeter Boden, der verloren geht. Dadurch büssen unsere Böden ihre ökologische Funktion ein: Pflanzen können nicht mehr wachsen, die Biodiversität nimmt ab und wichtige Lebens- sowie Nahrungsgrundlagen für Mensch und Tier verschwinden.

Gleichzeitig wächst die Bevölkerung der Schweiz prozentual schneller als in vielen anderen europäischen Ländern. Dieses Wachstum führt zwangsläufig zu einem Ungleichgewicht. Eine grössere Bevölkerung benötigt mehr Wohnraum, mehr Infrastruktur und mehr Ressourcen. Doch genau diese Ressourcen sind begrenzt.
Die Coronapandemie hat zudem deutlich gezeigt, dass man sich in Krisenzeiten nicht immer auf das Ausland verlassen kann. In schwierigen Situationen schaut jedes Land zuerst auf die eigene Versorgung. Deshalb ist es wichtig, dass die Schweiz in einem gewissen Mass unabhängig bleibt und sich selbst versorgen kann.
Die Nachhaltigkeitsinitiative setzt genau hier an. Sie will der ungesunden Entwicklung des unkontrollierten Bevölkerungswachstums entgegenwirken und gleichzeitig unsere Natur sowie wertvolle Ressourcen schützen. Die Schweiz kann nicht unbegrenzt wachsen. Unsere Landesfläche ist begrenzt – deshalb muss sich auch das Bevölkerungswachstum an diesen natürlichen Grenzen orientieren, nicht umgekehrt.
Aus diesen und weiteren Gründen sage ich klar JA zur Nachhaltigkeitsinitiative.
Lars Affentranger, SVP Baar

