Gegner kämpfen ohne Argumente
Die Gegner der Zuwanderungsinitiative haben einen harten Job und müssen ohne starke Argumente gegen die Vorlage kämpfen. Das krasseste Beispiel ist wohl dies: «Mit der Annahme der Initiative würden wir kommende Generationen bevormunden.»

Das Gegenteil ist doch der Fall: Wenn wir jetzt die Zuwanderung begrenzen, dann können kommende Generationen wieder mehr davon zulassen, wenn sie wollen. Die künftigen Generationen haben bei einem Ja die Wahl. Wenn wir Nein sagen zur vorliegenden Zuwanderungsinitiative und weiterfahren wie bisher, könnten in den kommenden 20 Jahren nochmals 2 Millionen Menschen einwandern. Oder viel weniger, oder viel mehr. Niemand weiss es, niemand kann es steuern.
Wenn diese Zuwanderer einmal hier sind, können künftige Generationen sie nicht wieder ausschaffen. Das ist sicher. Die Gegner der Zuwanderungsinitiative kämpfen mit leeren Händen und machen keine einzige verbindliche Zusage, dass sich irgendetwas am Zuwanderungsstrom ändern wird. Im Gegenteil, sie versichern uns, dass die starke Zuwanderung weitergeht wie bisher, weil es sie angeblich in diesem Übermass dringend braucht.
Und mit den neuen EU-Verträgen wird schon die nächste Schneise geschlagen, um einen noch stärkeren Zuwanderungsstrom in die Schweiz zu organisieren. Stimmen Sie mit mir zusammen Ja zur Zuwanderungsinitiative.
Michael A. Brunner, Zug

