Angstmacherei à gogo, anstatt das Asylchaos lösen
Die Angstkampagne des Mainstreams aus Politik, Wirtschaft, Medien und ihnen zugewandten Orten ist wuchtig. Sie verkünden, dass unser Land ins Chaos stürzt, wenn diese Nachhaltigkeitsinitiative angenommen wird.

Das erinnert an die EWR-Abstimmung von 1992, als die gleichen Kreise bei einer Ablehnung den drohenden Abstieg der Schweiz verkündeten. Und sie lagen nicht nur komplett falsch, sondern es war genau umgekehrt. Die Schweiz performte viel besser als die EU.
Wenn gemäss den Gegnern der Initiative ohne die 2 Millionen Zuwanderer neue Probleme im Arbeitsmarkt, im Gesundheitswesen und bei der Finanzierung der AHV entstehen würden, wie viele Zuwanderer braucht es denn, um diese Probleme gemäss den Gegnern der Initiative zu lösen?
Ab wie vielen Zuwanderern funktionieren denn unsere AHV, das Gesundheitswesen und der Arbeitsmarkt? Oder ist es nicht so, dass Bundesrat und Parlament unsere Probleme nicht lösen wollen, weil sie keine Lust und Angst vor der EU haben?
Wenn der Bundesrat fälschlicherweise glaubt, mit immer mehr Zuwanderung die ungelösten Probleme zu überdecken, dann entspricht das einem Kettenbriefsystem, das früher oder später versagt. Gerade deshalb muss die Zuwanderung auf ein vernünftiges Mass reduziert werden.
Wenn nur schon Bundesrat Jans mit seinem Departement sein Asylchaos endlich lösen würde, anstatt auf Schweizer Tournee Angstmacherei à gogo wegen dieser Initiative zu verbreiten, dann wäre schon ein wichtiger erster Schritt getan.
Unser Parlament und unsere Regierung sind gewählt, um Probleme zu lösen und nicht, um diese mit Massenzuwanderung temporär zuzudecken und damit neue Probleme auszulösen. Stimmen Sie deshalb Ja zur Nachhaltigkeitsinitiative!
Felix Zulauf, Zug

