In Krisen ist sich jedes Land selbst das nächste
Werte Ökonomie-Fachpersonen. Grosse Märkte bringen nur Wohlstand unter idealsten Voraussetzungen. Und nur in der Theorie. Denn ideale Voraussetzungen finden wir nirgends auf der Welt. Gerade die USA basteln ja an ihrem eigenen Untergang.

Ein Land muss sich selbst grundversorgen können, ansonsten es sich komplett abhängig macht von anderen. Die Schweiz als dichtest-bevölkertes Land – bezogen auf die fruchtbaren, noch verfügbaren Flächen – ist jetzt schon hochgradig abhängig vom Ausland bezüglich Energie, Rohstoffe wie Metalle, Halbleiter, Lebens- und Futtermittel, Impfstoffe et cetera.
In Krisen ist sich jedes Land selbst das nächste. Und die nächste Krise wird kommen. Durchwursteln geht dann nicht mehr. Dann nützt uns unsere Hoch-Spezialisierung in diversen Technologien nichts, auch nicht unser brillantes Bildungssystem, denn es wird ein Kampf um die Verteilung von begrenzten Lebensgrundlagen ausbrechen. Das sollte jedem Ökonom einleuchten.
In Krisen wird auch der Mensch zum Raubtier. Folglich ist eine Begrenzung der Anzahl Menschen in jedem Land zwingend. In der Schweiz ist es höchste Zeit dazu. Wir leben längst auf Pump, aber Politik und Wirtschaft versuchen dies dauernd kleinzureden. Wir können ja uns selber inklusive aller Zugewanderten nicht mal mehr verteidigen.
Luftschutzräume aufgehoben. Waffen und Ausrüstungen teilweise veraltet bis ungenügend. Unsere kaputt-geschrumpfte Armee wird nicht mal inländische Querelen schlichten können, geschweige denn grenzüberschreitende. Beim Abstimmen sind diese Überlegungen zentral.
Ueli Krasser, Hagendorn

