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Gedanken zur Nachhaltigkeitsinitiative der SVP

Bei der Nachhaltigkeitsinitiative war es wie immer: Die SVP gegen alle anderen Parteien, Verbände und die Mainstream Medien. Wir kopieren Deutschland mit einer Brandmauer gegen die SVP und ignorieren die realen Probleme.

Wohin das führt, zeigt uns der Abstieg der BRD täglich. Unsere Verliererparteien der letzten Jahrzehnte, FDP und Mitte, schliessen sich mit den Sozialisten zusammen, um die Protestwähler zu bekämpfen, die zu Recht Probleme ansprechen. Die Ausreden vieler Nein-Wähler, dass diese Initiative keine Lösung bringt, greift zu kurz. Sie hatten zwölf Jahre Zeit und taten nichts.

Die oft gehörte Absicht, mehr inländisches Personal zu mobilisieren ist unrealistisch: Die Beschäftigungsquote von über 70 Prozent für Frauen ist eine der höchsten der Welt, und ein Zusatzverdienst für Pensionierte bestraft unsere viel zu steile Steuerprogression. Es wird also wieder nichts passieren.

Unser Pinocchio-Bundesrat aus Basel wird so weitermachen wie bisher und Milliarden für Asyl Missbraucher in den Sand setzen. Die Schweiz ist wohlstandsverwöhnt. Die letzten Generationen haben mit bürgerlicher Politik die heutige Prosperität ermöglicht. Heute dominieren Besitzstandwahrung und Angst vor der Zukunft.

Deshalb klammern sich FDP und Mitte an die serbelnde EU und sind bereit, mit den Sozialisten unsere Souveränität zu opfern. Seit der Einführung des Euros hat Europa schon 30 Prozent an Wirtschaftsleistung gegenüber den USA verloren und noch mehr gegenüber Asien wegen einer sozialistischen Politik.

China rollt mit Siebenmeilenstiefeln die verarbeitende Industrie Europas auf, die inzwischen nicht mehr wettbewerbsfähig ist. In 20 Jahren werden Menschen aus anderen Kontinenten das «Museum Europa» besuchen und anschaulich verfolgen, wie unser Kontinent den Wohlstand erarbeitet und wieder verblödet hat.

Seitdem die Parteispitzen der FDP und Mitte den EU-Anschluss beschlossen haben, werden alle unsere wichtigen Entscheide im Parlament und Bundesrat primär unter dieser Optik gefällt. Mit den EU-Verträgen wird die Schweiz zeitlich verzögert Deutschland in den Niedergang folgen, denn wir machen die gleichen Fehler wie die BRD vor einigen Jahren.

Felix Zulauf, Zug

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