Das Asylrecht ist kein Einwanderungsmodell für Wirtschaftsmigranten
Die humanitäre Tradition der Schweiz ist ein wertvolles Gut: Wer vor Krieg, Terror oder Folter flieht, verdient unseren Schutz. Doch unser Asylrecht ist kein Einwanderungsmodell für Wirtschaftsmigranten ohne Schutzgrund. Genau hier liegt heute das Problem: Das System ist durch massiven Missbrauch überlastet.

Tausende reisen ohne Papiere ein und bleiben oft jahrelang, selbst nach einem negativen Entscheid. Die Leidtragenden dieser Blockade sind die Steuerzahler, die überforderten Gemeinden und Schulen – und allen voran die echten Flüchtlinge, deren Schutz durch den Glaubwürdigkeitsverlust des Systems gefährdet wird. Das ist auf Dauer unbezahlbar und ungerecht.
Wir müssen endlich Ordnung schaffen. Wer keinen Asylgrund hat, muss das Land konsequent wieder verlassen. Um diesen Missständen wirksam zu begegnen, ist die Nachhaltigkeitsinitiative der richtige Weg. Sie fordert einen griffigen Vollzug, die Nutzung von Transitzonen an den Grenzen und spürbaren Druck auf Herkunftsstaaten, die ihre Bürger nicht zurücknehmen.
Für ein faires, glaubwürdiges und bezahlbares Asylwesen gibt es am 14. Juni nur eine logische Antwort: Ein geschlossenes JA zur Nachhaltigkeitsinitiative!
Thomas Werner, Unterägeri
Kantonsrat

