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Die Bundesverwaltung „spart“ bereits jetzt in ihre eigene Tasche

Bereits 2012 wurde die Koordinationsgruppe «Energie-Vorbild Bund» gegründet. Sie verfolgt das Ziel, in der Bundesverwaltung und in bundesnahen Betrieben (Post, SBB, ETH, Skyguide, Swisscom) Energie zu sparen. Wie bei jedem Bundesvorhaben üblich, wird zuerst eine eigene Geschäftsstelle eingerichtet. Dann werden in einem Aktionsplan «konsensuell erarbeitete Massnahmen» festgehalten. Diese werden aber nicht etwa von der achtköpfigen Koordinationsgruppe selbst festgelegt, sondern von verschiedenen Arbeitsgruppen. Die Erreichung der definierten Ziele muss selbstverständlich auch überwacht werden – Monitoring nennt man das auf Bundesverwaltungsdeutsch.

Die Resultate dieses Monitorings werden jährlich in einem Bericht offengelegt. Dieser umfasst stets mehr als fünfzig Seiten, schliesslich will man sich nicht dem Verdacht aussetzen, in Koordinationsgruppe, Arbeitsgruppen und Geschäftsstelle zu wenig aktiv zu sein. Allerdings: Ganz alleine kriegen diese Instanzen den Bericht dann auch wieder nicht hin. Sie sind dafür auf externe fachliche Berater angewiesen. Mindestens vier müssen es schon sein, wie der Jahresbericht aufweist. Sie kommen von der Brandes Energie AG und der Weisskopf Partner GmbH, wobei die Chefin der Brandes Energie AG gleichzeitig auch die Teilhaberin der Weisskopf Partner GmbH ist. Ihre Beratertätigkeit lassen sie sich fürstlich vergüten: Immerhin 450’000 Franken beträgt hier das Budget.

Wir sollen also bis zum Erfrieren sparen während gewisse Leute in Verwaltung und Politik sich eine goldene Nase verdienen. Deshalb predigen grüne und linke Kreise so vehement das Energiesparen! Wer das durchschaut, darf den 21. Mai nicht verpassen und ein entschlossenes NEIN in die Urne legen.

Flavio Roos, Kantonsrat
Rotkreuz

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