Eine unbegrenzte Einwanderung schadet uns
Es gibt kein unabhängiges Land auf diesem Planeten, welches uneingeschränkt offen ist für Zuwanderung. Auch die Schweiz kontrolliert und kontingentiert die Zuwanderung aus allen Ländern. Ausser aus der EU, ihr gegenüber ist die Schweiz praktisch uneingeschränkt offen.

Unternehmen siedeln sich hier an und holen so viele Arbeitskräfte aus der EU, wie sie finden können. Es ist eigentlich eine gute Sache für ein Land, wenn die Wirtschaft gut läuft. Aber wenn die Dinge unkontrollierbar werden und aus dem Ruder laufen, nehmen die schädlichen Nebenwirkungen zu.
Der Bundesrat sagte mal, mit der Personenfreizügigkeit könnten 10’000 Personen pro Jahr in die Schweiz einwandern. Die Skeptiker dachten an 20’000. Die Realität brachte 100’000. Und was ist, wenn die geltende Personenfreizügigkeit uns plötzlich 250’000 Zuwanderer pro Jahr bringt? Wenn die Lebenshaltungskosten so hoch werden, dass nicht noch mehr Zuwanderer kommen, und die Einheimischen anfangen auszuwandern, dann ist das neue Gleichgewicht erreicht.
Ich bin überhaupt nicht gegen massvolle Einwanderung. Aber eine unbegrenzte Einwanderung überwältigt unsere Aufnahmefähigkeit und schadet uns. Entscheiden Sie selbst, ob Sie der Zuwanderungsinitiative am 14. Juni zustimmen wollen.
Michael Brunner, Zug

