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Nein zu mehr Steuern und mehr Bevormundung

Das Energiegesetz will durch höhere Abgaben und neue Verbote eine knappe Halbierung des Schweizer Energieverbrauchs erzwingen. Dies ist der falsche Weg, denn die Schweiz ist als rohstoffarmes Land auf eine funktionierende, sichere und günstige Energieversorgung angewiesen.

Die Abstimmungsvorlage fordert unmissverständlich: „Beim durchschnittlichen Energieverbrauch pro Person und Jahr ist gegenüber dem Stand im Jahr 2000 eine Senkung um 16 Prozent bis zum Jahr 2020 und eine Senkung um 43 Prozent bis zum Jahr 2035 anzustreben.“ Bereits heute ist klar, dass sich eine so starke Reduktion in nur 18 Jahren nicht auf freiwilliger Basis erreichen lässt. Deshalb wird der Staat mittels neuer Steuern und Gebühren, sowie Verboten den Energieverbrauch weiter verteuern und einschränken.

KMU und Mittelstand als Leidtragende
Das neue Energiegesetz verursacht Kosten von 200 Milliarden Franken. Diese Mehrbelastung wird den KMU und dem Mittelstand auferlegt, welcher hierfür tief in die Tasche greifen muss. So ist mit einer Verdoppelung des Heizölpreises, einem Aufschlag von 26 Rappen auf den Benzinpreis, sowie einer generellen Erhöhung der Preise von Strom und anderen mit Energie produzierten Produkten zu rechnen. Gleichzeitig sollen gewisse Produkte mit sogenannt „grauer“ Energie massiv verteuert und Ölheizungen ab 2029 sogar ganz verboten werden.

Zunehmende Auslandabhängigkeit
Um die Energiestrategie umzusetzen, müssten in der Schweiz 6‘250 Windkraftwerke oder 8,75 Millionen Photovoltaikanlagen à 20m2 erstellt werden. Bereits heute ist offensichtlich, dass diese Pläne unrealistisch sind, weshalb die Schweiz in Zukunft – insbesondere in den Wintermonaten – massiv Strom importieren muss. Damit würde die Schweiz noch stärker vom umliegenden EU-Ausland abhängig, was uns gleichzeitig auch für Erpressungen durch andere Nationen anfällig macht.

Stimmen Sie Nein zum Energiegesetz, damit der Weg frei wird für eine funktionierende, sichere und günstige Energieversorgung mit einer starken heimischen Stromproduktion.

Nationalrat Thomas Aeschi, Baar

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