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Rettet die Gastronomie!

Neues Jahr – alte Situation. Seit kurz vor Weihnachten befinden wir uns in einem Teil-Lockdown, Corona ist immer noch allgegenwärtig. Der Bundesrat hat nun aber glücklicherweise den, bzw. die Schuldige gefunden: Es ist die Gastronomie! Ausgerechnet die Branche, welche sämtliche Verbote und Diktate ( im SP-bundesrätlichen Slang «Massnahmen» genannt ) umgesetzt hat, Schutzkonzepte erarbeitet, Gästezahl begrenzt, ein Sitzplatzregime eingeführt, Öffnungszeiten herunter gefahren und Anwesenheitslisten geführt hat, ist nun die Böse!

Die Beweiskraft, dass die Gastronomie verantwortlich ist für die Ausbreitung der Pandemie, tendiert gegen null. Gemäss offiziellen Zahlen sollen nur 2,8 Prozent (!) der Neuansteckungen in Bars und Restaurants stattgefunden haben! Die bundesrätlichen Verfügungen jedoch zerstören Unternehmen und Existenzen. Es sei wohl «naheliegend», dass sich die Menschen in Bars und Restaurants anstecken, war zu hören. Wenn aber offenbar Annahmen und Vermutungen dazu führen, dass gesunde Betriebe geschlossen werden, ist das ein willkürlicher Angriff auf die freie Markt- und Gastrowirtschaft.

Wäre eine Ansteckung im öffentlichen Verkehr nicht auch «naheliegend»? Vor allem morgens und abends im Bus oder Zug, Dutzende Passagiere, dicht gedrängt, mit Masken, welche eher modisches Accessoire, als tauglicher Virenschutz sind… Bundesrat und BAG geben dazu keine Zahlen bekannt. Warum wohl? Natürlich wäre es politisch hochgradig inkorrekt, an dieser Stelle etwas gegen den ÖV zu sagen. Ich überlasse es deshalb Ihnen, sich Ihre eigenen Gedanken dazu zu machen.

Denn der Bösewicht ist ja, wie bereits erwähnt, gefunden und seiner Handlungsfähigkeit beraubt. Bei der Gastronomie jedoch, handelt es sich um einen bedeutenden Wirtschaftszweig, denn ungefähr 350 Betriebe zählt die Branche allein im Kanton Zug. 350 Unternehmen mit knapp 3000 Mitarbeitenden. Wie ein Hohn muss es sich da als Betroffener anfühlen, wenn die SP-Magistratin Sommaruga verkündet: «Es braucht jetzt die ganze Schweiz!». Mit diesem Satz rechtfertigte die Bundesrätin die letzten Corona-Massnahmen, welche zur Folge hatten, dass die Restaurants und Bars schliessen mussten.

Was kann die Politik tun? Die Politik muss nun dafür besorgt sein, dass die Opfer dieser willkürlichen Betriebsschliessungen angemessen entschädigt werden. Dies nicht mit Schulden auf Kosten kommender Generationen, sondern finanziert durch Einsparungen.

Was können Sie tun? Besuchen Sie, wenn dieser unsägliche Teil-Lockdown vorüber ist, wieder die Zuger Bars und Beizen, und helfen auf diese Weise mit, dieser arg gebeutelten Branche wieder auf die Beine zu helfen! Die Zuger Gastronomen und Gastronominnen mit all ihren Mitarbeitern werden es Ihnen danken.

Ich möchte an dieser Stelle der gesamten Zuger Gastrobranche ein Lob aussprechen. Ein Lob für die Geduld, mit welcher die Massnahmen ertragen, und immer wieder neu umgesetzt werden und wurden. Und ein Lob für die Kraft und den Mut, auch in aussichtslos erscheinenden Situationen nicht aufzugeben und weiter zu machen!

In diesem Sinne, wünsche ich allen Leserinnen und Lesern der Zuger Zeitung, sowie allen Zuger Gastronomen und Gastronominnen, viel Kraft und alles Gute im neuen Jahr!

Bleiben Sie gesund!

Roman Küng, Gemeinderat, SVP Stadt Zug

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