Staatlicher Vegan-Zwang gefährdet unsere Landwirtschaft
Die sogenannte «Ernährungsinitiative» klingt auf den ersten Blick verlockend, ist aber eine Mogelpackung. Ein Netto-Selbstversorgungsgrad von mindestens 70 Prozent innerhalb von nur zehn Jahren zu fordern, ist völlig utopisch und schlichtweg unmöglich.

Die Initiative will diesen Wert über staatlichen Zwang erreichen. Unsere Bäuerinnen und Bauern müssten per Dekret gezwungen werden, die Produktion von Fleisch, Milch und Eiern massiv herunterzufahren.
Für eine ländlich geprägte Gemeinde wie Menzingen, in der die Vieh- und Milchwirtschaft tief verwurzelt ist, wäre das ein wirtschaftlicher Kahlschlag. Betriebe würden in den Ruin getrieben, und am Ende droht der Schweizer Bevölkerung ein staatlich verordneter Vegan-Zwang auf dem Teller.
Wir brauchen keine bürokratischen Vorschriften, die uns vorschreiben, was wir zu essen haben, und die unternehmerische Freiheit unserer Landwirte abwürgen. Unsere Bauern produzieren bereits heute nach weltweit höchsten Standards.
Lassen wir die Kirche im Dorf und die Nahrungswahl bei den Bürgern. Stimmen Sie am 27. September konsequent NEIN zur Ernährungsinitiative.
Karl Nussbaumer, Menzingen
Kantonsrat SVP

