Was bringt die Umfahrung für Rotkreuz?
Die Umfahrung Cham–Hünenberg soll im Sommer 2027 eröffnet werden. Für unsere Nachbargemeinden ist damit die Hoffnung auf eine spürbare Verkehrsentlastung verbunden. Doch welche Auswirkungen hat die neue Verkehrsführung auf Risch und Rotkreuz?

Gerade am Forrenkreisel bestehen bereits heute Engpässe. Für Pendler, Gewerbebetriebe und Buspassagiere gehören Wartezeiten zum Alltag. Deshalb ist entscheidend, ob die Umfahrung auch unsere Gemeinde entlastet oder ob sich Verkehrsströme auf bereits stark beanspruchte Strassen verlagern.
Verkehrsplanung endet nicht an der Gemeindegrenze. Eine Entlastung in Cham und Hünenberg muss im Zusammenhang mit der Verkehrssituation im gesamten Ennetsee beurteilt werden. Dazu gehören Holzhäusern, die Zufahrten zur Autobahn und die Verbindungen durch Rotkreuz.
Wir brauchen nachvollziehbare Prognosen und vergleichbare Messungen vor und nach der Eröffnung. Entscheidend sind neben dem Verkehrsaufkommen auch Rückstaus, die Zuverlässigkeit der Busverbindungen und die Erreichbarkeit unserer Wohnquartiere und Gewerbegebiete. Werden zusätzliche Belastungen festgestellt, müssen rechtzeitig wirksame Massnahmen folgen.
Die Umfahrung bietet eine Chance für die Region. Ob diese genutzt wird, zeigt sich daran, wie sich der Verkehr im Alltag entwickelt – auch in Risch und Rotkreuz.
Alex Haslimann, Kantonsrat Risch

