Wer Sicherheit will, muss Sicherheit wählen
Die Kriminalstatistik 2025 des Kantons Zug bereitet mir Sorge. Als junge Frau möchte ich mich im öffentlichen Raum, auf dem Heimweg am Abend oder auch in den eigenen vier Wänden sicher fühlen.

Doch die aktuellen Zahlen zeigen leider in die falsche Richtung. Insbesondere die Zahl der Einbruchdiebstähle ist erneut deutlich angestiegen. Kriminalität ist nicht einfach eine abstrakte Zahl in einer Statistik. Sie beeinflusst das Sicherheitsgefühl der Menschen direkt. Viele junge Frauen kennen das Gefühl, nachts besonders aufmerksam zu sein, den Nachhauseweg sorgfältig zu planen oder sich zu fragen, ob sie alleine unterwegs sein wollen. Auch ich fühle mich auf dem Heimweg teilweise unsicherer als noch vor einigen Jahren.
Besonders nachdenklich stimmt mich, dass ein grosser Teil der beschuldigten Täter aus dem Ausland stammt und ausländische Staatsangehörige in der Kriminalstatistik überproportional vertreten sind. Darüber müssen wir offen sprechen dürfen, ohne Probleme schönzureden oder zu tabuisieren. Für mich ist klar: Sicherheit ist eine Grundvoraussetzung für Freiheit und Lebensqualität. Deshalb unterstütze ich die Forderungen der SVP nach mehr Polizeipräsenz, konsequentem Vorgehen gegen Kriminalität und wirksamen Grenzkontrollen.
Die SVP setzt sich mit konkreten Vorstössen und Initiativen wie der Grenzschutzinitiative seit Jahren für mehr Sicherheit ein und nicht erst kurz vor Wahlen. Wer hier lebt, soll sich sicher fühlen können, unabhängig von Alter oder Geschlecht. Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt, dass Handlungsbedarf besteht.
Zug soll auch künftig ein Kanton bleiben, in dem man sich zu Hause fühlt und sicher unterwegs sein kann. Wer Sicherheit will, muss die Ursachen der Probleme benennen und entschlossen handeln. Wer mehr Sicherheit will, muss am 4. Oktober auch Sicherheit wählen.
Joleen Güntlisberger, Baar
Kantonsratskandidatin SVP

