Medienmitteilung vom 21.09.2026 – NEIN zum EU-Unterwerfungsvertrag!
Parallel zur Behandlung in der eidgenössischen Herbstsession luden die SVP- Sektion Cham und die SVP-Kantonalpartei Zug am Freitag, 18. September 2026 zu einem öffentlichen Informationsanlass zum geplanten EU-Vertragspaket in den Lorzensaal in Cham ein. Über 400 interessierte Bürgerinnen und Bürger folgten dem Aufruf und setzten ein starkes Zeichen für die Unabhängigkeit der Schweiz. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand ein Referat von Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher und im Anschluss ein prominent besetztes Podiumsgespräch.

Unter der Leitung von Kantonsrat Hans Jörg Villiger, als Organisator der SVP Cham, zeigte dieser Anlass unmissverständlich auf, was die Zentralschweiz von den Plänen des Bundesrates hält: Nichts weniger als eine schleichende Unterwerfung und Entmachtung der Schweizer Bevölkerung.

Zuger Perspektive: Bürgerrechte und Föderalismus verteidigen
Der Kanton Zug zeigt als erfolgreicher Vorzeigekanton das wahre Wesen der Schweiz: Offen nach aussen, aber freiheitlich und innovativ nach innen, wie Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher ausführte. Dies funktioniere nur dank einzigartiger Bürgerrechte und eines starken Föderalismus.
Besonders Regierungsrat Heinz Tännler störte sich in der hochkarätigen Gesprächsrunde unter der Leitung von Dr. Philipp Gut am massiven Autonomieverlust für unserer Kantone. Für ihn ist der bewährte Föderalismus in höchster Gefahr. Zudem sei es absolut unverständlich, wenn ein solches Vertragswerk ohne das Schweizer Ständemehr durchgepeitscht werden soll. Auch die angespannte finanzielle Lage des Bundes und drohenden zukünftigen Milliardenzahlungen an die EU würden den Steuerzahler unzumutbar belasten.

Kritik an der Hauruck-Übung im Parlament
Unisono kritisierten alle Mitwirkenden die massive Einschränkung der Volksrechte. Es sei ein Skandal, dass der Bundesrat und das Parlament das 2’200-seitige Vertragswerk samt 20’000 Seiten Ausführungsbestimmungen am Volk vorbeibringen wollen. Dass der Ständerat das Geschäft in der Herbstsession in nur wenigen Halbtagen durchpeitschen will, zeugt von mangelndem Respekt vor den Auswirkungen der Verträge. Der Anlass in Cham machte deutlich: Die Basis der SVP aber auch auch Exponenten der FDP stellen sich geschlossen gegen das Vertragspaket. Statt Unterwerfung und dynamischer Rechtsübernahme braucht es den bewaffneten Schweizer Sonderfall mit direkter Demokratie, Souveränität und Freiheit.
Hans Jörg Villiger, Vizepräsident SVP Kanton Zug, Kantonsrat Cham
Philip C. Brunner, Präsident SVP Kanton Zug, Kantonsrat Zug

