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Kommen Ihnen diese Zustände bekannt vor?

Zitat: „Die neuesten Motorfahrzeugstatistiken belegen klar, dass die Anzahl der privaten Motorfahrzeuge nach wie vor ansteigt und die Sättigungsgrenze (immer noch) nicht erreicht ist. Auch die Anzahl gefahrenen Autokilometer ist nach wie vor im Steigen begriffen. Es muss weiter festgestellt werden, dass ebenfalls die Pendlerzahlen weiter zunehmen und, was weit grössere Auswirkungen zeigt, die Pendlerdistanzen grösser werden. Die Folgen für unsere Wohnquartiere sind denn auch nicht ausgeblieben, in dem heute der Schleichverkehr durch die Wohnquartiere ansteigt. Die führt zu mehr Lärm, Abgasen, vor allem aber auch zu einer zunehmenden Unfallgefährdung von Kindern und Erwachsenen. Die Verkehrsprobleme im Stadtzentrum sind seit Jahren bekannt“. 
Dieses Originalzitat ist dem Bericht und Antrag des Zuger Stadtrates vom 4. September 1990 entnommen. (GGR-Vorlage Nr. 1‘085) Unterschrieben durch den damaligen Stadtpräsidenten O. Kamer. Man nahm damals einen neuen Anlauf und beantragte Planungskosten für die Verkehrsberuhigung in den Stadtquartieren und flankierende Massnahmen im Rahmen der Projektierung eines Stadttunnels. Die geschilderten Umstände sind 25 Jahre später genau gleich. 
1990 gab es im Kanton Zug 84‘908 Einwohner, heute sind es 39,11% mehr – 118‘118 (2013) – in der Stadt Zug waren es damals 21‘497, heute sind es 27‘961 Einwohner (+30,1%). Glaubt jemand ernsthaft, dass der Mobilitätstrend sich dreht? Im Gegenteil – neben der Einwohnerzahl nimmt die gesamte Mobilität inkl. öV laufend zu.  Worauf wollen wir nochmals Jahrzehnte warten? Bis die ersten guten Steuerzahler die Stadt verlassen und wir dann die Steuern erhöhen müssen – notabene weil wir nicht mehr in die Infrastrukturen investiert haben. 
Die unterirdische Zuger Stadtumfahrung ist alternativlos  – die Gegner haben, wenn sie ehrlich wären, keinen einzigen valablen realistischen Gegenvorschlag Wir müssen nicht wie ernsthaft vorgeschlagen „sprungweise Plätze zurückerobern“, sondern man muss die Chance packen, wenn sie kommt. Bis heute gab es jahrzehntelang nur teure Planungen für das Archiv und eine Abstimmung zum Minitunnel in der Stadt Zug. Noch nie konnte das Volk  zu einem konkreten Projekt abstimmen. Nun ist es soweit – aller guten Dinge sind drei: Nach der UCH (Umfahrung Cham-Hünenberg), der TZB (Tangente Zug-Baar) muss ein weiteres kantonales Verkehrspuzzlestück richtig gesetzt werden: Darum ein beherztes JA zum Zuger Tunnel im Zug am 14. Juni 2015. 
Philip C. Brunner
Kantonsrat, Zug

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